Stadt Bayreuth

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16.12.2009

Mehr Sicherheit in Bayreuths Stadtbussen

Kostenlose Fahrt für uniformierte Mitglieder von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Sicherheitswacht

Die BVB will das Sicherheitsgefühl in Bayreuths Stadtbussen erhöhen; Foto: Nordbayerischer KuierDie Bayreuther Verkehrs- und Bäder- GmbH (BVB) will das Sicherheitsgefühl ihrer Fahrgäste in den Stadtbussen verbessern. Bereits jetzt dürfen Polizeibeamte und Feuerwehrleute in Uniform kostenlos in den Stadtbussen mitfahren. Dies soll nun auch für Mitglieder des Katastrophenschutzes, der Rettungsdienste, der Sicherheitswacht und des städtischen Verkehrsüberwachungsdienstes gelten.

Der schreckliche Vorfall am Münchner S-Bahnhof Solln hat auch die Diskussion um die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr neu entfacht. Bei der jüngsten Vorstandssitzung des Bayerischen Städtetags in München wurde ein Appell an die ÖPNV-Träger gerichtet, Polizeibeamten generell eine freie Mitfahrt in den Stadtbussen zu ermöglichen, um die Sicherheitslage in den Bussen zu verbessern.

In Bayreuth wird dies bereits seit Jahren so praktiziert – allerdings unter der Bedingung, dass die Polizeibeamten, aber auch Feuerwehrleute Uniform tragen und damit unverkennbar Präsenz in Sachen Gewaltprävention zeigen.

Auf Initiative von Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl und BVB-Aufsichtsrat Ernst-Rüdiger Kettel hat der städtische Verkehrsbetrieb dem BVB-Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung Vorschläge unterbreitet, wie das Sicherheitsgefühl in Bayreuths Stadtbussen hierüber hinaus weiter verbessert werden kann. Kurzfristig soll der Personenkreis freifahrtberechtigter Fahrgäste auch auf die Mitglieder des Katastrophenschutzes, der Rettungsdienste, der Sicherheitswacht und des städtischen Verkehrsüberwachungsdienstes erweitert werden. Sie alle können künftig den Stadtbus kostenfrei benutzen, wenn sie Uniform beziehungsweise Dienstkleidung tragen.

Ordnungshüter auch für Schülerbusse

Der städtische Verkehrsbetrieb beabsichtigt auch, in Schülerbussen Ordnungshüter einzusetzen, die Streitigkeiten und Gerangel unter den Schülern unterbinden. Hierfür denkt die BVB an den Einsatz von Oberstufenschülern als Schulbusbegleiter. Wegen der notwendigen Schulungen unter Einbeziehung der Schulen wird dies jedoch nicht kurzfristig möglich sein.