Stadt Bayreuth

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07.01.2009

Millionenschwere Bauinvestitionen

Bayreuth verzeichnet im Jahr 2008 ein reges Baugeschehen – Gewog und Hochbauamt investieren 19 Millionen Euro

Trotz sich eintrübender Konjunktur – auch im Jahr 2008 kann das Rathaus ein erfreulich reges Baugeschehen für Bayreuth vermelden. Während sich die absolute Zahl der Baugenehmigungen auf Vorjahresniveau bewegt, übertrifft das damit verbundene Investitionsvolumen die Marke von 2007 deutlich.

371 Baugenehmigungen (Stand: 30. Dezember 2008) hat das Rathaus erteilt. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 359. Damit bewegt sich das Baugeschehen in Bayreuth auf unverändert hohem Niveau. Denn hinter diesen nüchternen Zahlen stehen Investitionen in Höhe von rund 103 Millionen Euro (2007: 81 Millionen Euro). Kräftig gebaut haben auch die städtische Gewog und das Hochbauamt der Stadt. Beide zusammen haben knapp 19 Millionen Euro bewegt.

Ein wichtiger Schwerpunkt des Baugeschehens in Bayreuth war einmal mehr der private Wohnungsbau. Hier weist die städtische Statistik Bauprojekte für 216 (2007: 147) Wohnungen, davon 41 Ein- und Zweifamilienhäuser aus. „Als überschaubare Stadt mittlerer Größe mit vielfach großstädtischen Angeboten ist Bayreuth attraktiv für jung und alt“, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl. Gerade Familien wissen das Wohnen in der Stadt, verbunden mit Kindergartenvollversorgung, einer breiten Palette qualifizierter Schulen, zahlreichen Sport- und Freizeiteinrichtungen und guten Busverbindungen in die Stadtteile zu schätzen. Seine Qualitäten als familienfreundliche Stadt werde Bayreuth auch zukünftig weiter ausbauen, so der OB. „Unser Ziel muss es sein, möglichst vielen jungen Menschen hier vor Ort eine dauerhafte Lebensperspektive zu eröffnen.“

Aber auch im gewerblichen Bau gab es nennenswerte Großprojekte – so etwa der Bau eines modernen Fabrikgebäudes der Firma MTS im Gewerbegebiet Wolfsbach oder der Neubau der VR-Bank am Hohenzollernring, der Neubau der Firma Hugendubel am Markt oder der Bau einer Sprachbehindertenschule und Turnhalle durch den Bezirk Oberfranken an den Markgrafenallee.

Gewog investiert über 10 Millionen Euro

Kräftig investiert hat die städtische Gewog: 10,4 Millionen Euro – und damit nochmals 1,7 Millionen Euro mehr als im Vorjahr – sind in den vergangenen Monaten in Umbau, Sanierung und Modernisierung bestehender sowie in den Bau neuer, öffentlich geförderter Wohnungen geflossen, so in der Egerländer Straße und in der Kulmbacher Straße. Modernisiert und umgebaut wurden Dutzende von Wohnungen unter anderem am Menzelplatz, in der Inselstraße, Gravenreuther Straße, Justus-Liebig-Straße oder in der Wiesenstraße. Allein für ihr Modernisierungsprogramm hat die Gewog über 5,3 Millionen Euro investiert.

Dabei kommt auch der Umweltschutz nicht zu kurz. Bei anstehenden Modernisierungsarbeiten werden beispielsweise Pelletheizungen und Solaranlagen eingebaut. Gleiches gilt für den Neubau an der Kulmbacher Straße, für den ein um 30 Prozent unter Neubauniveau liegender Energieverbrauch realisiert wurde. In der Gravenreuther Straße wiederum wurde eine Regenwasser-Zisterne für Toilettenspülung und Waschmaschinen eingebaut.

Das städtische Hochbauamt hat im zu Ende gegangenen Jahr 8,2 Millionen Euro für Umbau-, Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen an 35 Projekten ausgegeben. Schwerpunkt der Aktivitäten waren erneut Bayreuths Schulen. Hier wurde gleich an 21 Baustellen gearbeitet. Doch auch die Verbesserung des Brandschutzes im Neuen Rathaus, Bauarbeiten an den Sportstätten im Sportpark, das Kommunale Jugendzentrum oder die Kindergärten in der Graserstraße und in Laineck schlugen zu Buche.