Stadt Bayreuth

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24.01.2007

Mittelständler im besten Sinne

Betriebsbesuch bei GRUNDIG Business SystemsDen Kontakt zum Unternehmen vertiefen und aus erster Hand erfahren, wo die Stadt wichtige Hilfestellungen leisten kann – dies ist das Ziel eines Programms systematischer Betriebsbesichtigungen, das Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl derzeit in Angriff nimmt. Mit der Firma GRUNDIG Business Systems an der Weiherstraße hat der Oberbürgermeister jetzt ein Unternehmen besucht, dessen traditionsreicher Name nicht nur für fünf Jahrzehnte Industriegschichte am Standort Bayreuth steht, sondern auch für ein äußerst flexibles und innovatives mittelständisches Unternehmen.

GRUNDIG Business Systems hat mit dem schlagzeilenträchtigen GRUNDIG-Konzern der früheren Jahre nur noch den Namen gemein. Tatsächlich handelt es sich bei dem Bayreuther Unternehmen heute um ein völlig eigenständiges und hoch innovatives Unternehmen. Ein Umstand, auf den die Firmenverantwortlichen mit den Geschäftsführern Roland Hollstein und Dr. Frank Töfflinger, Vertriebsleiter Roland Budde und Produktionsleiter Frank Streit an der Spitze ihre Gäste von der Stadt nachdrücklich hinwiesen.

Begleitet wurde der Oberbürgermeister beim Besuch an der Weiherstraße von den Bürgermeistern Thomas Ebersberger und Bernd Mayer sowie den Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen Professor Werner Grüninger (CSU), Wolfgang Kern (SPD) und Heinrich Dumproff (Bayreuther Gemeinschaft).

Diktiergeräte für die ganze Welt

Circa 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt GRUNDIG Business Systems derzeit an den Standorten Bayreuth (Produktion und Entwicklung) sowie Nürnberg (Vertrieb). Das Unternehmen hat sich auf die Produktion, Entwicklung und den Vertrieb von hoch modernen Diktiergeräten spezialisiert. Längst hat auch hier die digitale Technik Einzug gehalten. Es werden Geräte im fünfstelligen Mengenbereich pro Jahr produziert – übrigens mit Zulieferbetrieben auch aus Oberfranken. Das Endprodukt ist nicht nur im Inland, sondern weltweit gefragt. 

Circa 30 Prozent der Jahres-Produktion gehen nach Angaben von Geschäftsführer Hollstein ins Ausland. Wichtige Abnehmer sind Frankreich, England, die skandinavischen Länder aber auch außereuropäische Staaten.

Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung bei GRUNDIG Business Systems: “Eine mittelständige Erfolgsgeschichte im besten Sinne”, so Dr. Hohl. Mit GRUNDIG Business Systems habe man ein hoch innovatives, flexibles und eigenständiges Unternehmen am Standort, dessen Produkte in Technik und Design gleichermaßen international Maßstäbe setzten. Dank einer hoch motivierten und kompetenten Führungsmannschaft mit klaren Unternehmenszielen sei es gelungen, sich in einem Nischenmarkt erfolgreich zu positionieren und als Technologieführer klar zu behaupten.

Vernetzung mit den Bayreuther Forschungseinrichtungen

Für den Standort Bayreuth also eine rundum positive Sache, so der OB. Zumal bei der Betriebsbesichtigung auch die Aussicht auf möglicherweise neue Ausbildungsplätze bei GRUNDIG Business Systems geweckt wurde. Doch was gut ist, kann durchaus auch noch besser werden. Die Stadt wolle daher nicht nur loben, sondern mit Blick auf künftige technologische Entwicklungen mithelfen, dass diese frühzeitig erkannt und auf der Basis der vorhandenen Infrastruktur auch optimal genutzt werden, so das Stadtoberhaupt. Bei der Vernetzung mit den bestehenden Forschungseinrichtungen in Bayreuth, mit der Universität und dem Kompetenzzentrum Neue Materialien werde man gerne behilflich sein; immer mit dem Ziel, die Innovationsfähigkeit vor Ort durch möglichst optimales Ausnutzen der gegebenen Potentiale weiterzuentwickeln.