Stadt Bayreuth

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29.06.2016

Mobil in Bayreuth

Die Ergebnisse der im letzten Jahr gestarteten Mobilitätsuntersuchung liegen jetzt vor

Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) hat sich die Stadt Bayreuth zum Ziel gesetzt, insbesondere den Fußgänger- und Radverkehr voranzutreiben, um die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen. Um aktuelle Daten für die Verkehrsplanung zu gewinnen, wurde im Herbst vergangenen Jahres eine repräsentative Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten der Bayreuther durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden jetzt vorgestellt.

Stadradeln

Erstellt wurde die Studie von einem Dortmunder Fachbüro für Stadt- und Verkehrsplanung. 537 Haushalte mit knapp 1.000 Personen haben sich an der Erhebung beteiligt und ihre Verkehrswege zu ausgewählten Stichtagen aufgeschrieben sowie allgemeine Fragen zur Mobilität und Verfügbarkeit von Verkehrsmitteln in Bayreuth beantwortet.

In ihrem zusammenfassenden Fazit kommt die Untersuchung unter anderem zum Ergebnis, dass sich in Bayreuth trotz einer verhältnismäßig hohen Pkw-Ausstattung und häufiger Pkw-Nutzung ein beträchtlicher Nahmobilitätsanteil von Fußgängern und Radfahrern in Höhe von 42 Prozent feststellen lässt. Mit einem Fahrradanteil von über 20 Prozent sei man in Bayreuth schon gut aufgestellt. Insgesamt bieten nach Einschätzung der Autoren der Untersuchung sowohl der Radverkehr (vor allem auf kurzen Wegen), als auch der öffentliche Personennahverkehr (auf längeren Wegen zu Nachbarorten) weitere Ausbaupotenziale.

Die Studie empfiehlt mit Blick auf eine weitere Förderung des Radverkehrs ein Mobilitätsmanagement, das auf Beratung und Zusammenarbeit beispielsweise mit den Schulen oder dem Einzelhandel aufbaut, sowie eine stärkere Fahrradkultur, die auf einer guten Infrastruktur für Radfahrer fußt.