Stadt Bayreuth

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09.10.2006

Nach(t)lese in der Stadtbibliothek

Logo StadtbibliothekWenn es am Samstag, 21. Oktober, Nacht wird, gehen in den bayerischen Bibliotheken die Lichter an! Mit attraktiven Programmpunkten und nicht alltäglichen Aktionen zeigen sich die Einrichtungen landesweit unter dem Motto “Nach(t)lese” in neuem Licht. Mit der Veranstaltungsreihe, an der sich auch die Stadtbibliothek Bayreuth beteiligt, wollen Bayerns Bibliotheken auf ihre Leistungen als Orte der Kommunikation für jung und alt, als Bildungspartner und wichtige Einrichtungen der Kulturförderung aufmerksam machen.

Die Stadtbibliothek öffnet an diesem Abend von 18 bis 24 Uhr ihre Pforten und bietet eine ganze Reihe von Programmpunkten an. So lädt extra zur Bibliotheksnacht ein Spezialchat für die ganze Familie unter dem Motto “Harry Potter, Wilde Kerle, Tintenherz” ein, bei dem sich alle Interessierten online über ihre Lieblingsbücher, über Kinder- und Jugendliteratur, aber auch über Leseförderung und Bibliotheken allgemein informieren sowie austauschen können. Wer noch nicht so recht weiß, was ein Chat ist und was man dabei unbedingt beachten sollte, kann sich an diesem Abend schlau machen. Mitmachen kann man sowohl zuhause am eigenen PC als auch in der Stadtbibliothek, wo an diesem Abend zwei Internetplätze zur Verfügung stehen.

Von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr wartet auf die Besucher der Nacht(t)lese dann eine Geister-bibliothek – ein Bilderbuchkino für die ganze Familie. Diese Geschichte über die Liebe zu Büchern steckt voller Überraschungen und Witz: Sie erzählt von Bo, die eines Abends in ihrem Lieblingsbuch liest und sich mit einem Mal in einer großen Bibliothek wiederfindet, umringt von freundlichen Geistern, die sich die Bücher von Kindern holen. Bo, die weiß, wie Geschichten entstehen, kann den Geistern auf ihre Weise helfen. Sie öffnet ihnen das Tor zur Fantasie.

Eine Krimilesung mit Musik gibt’s von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr. Mit dem Kriminalroman “Russische Seelen” ist Veit Bronnenmeyer ein packendes Debüt gelungen. Sein Erstling spielt im heutigen Nürnberg in der Szene der russlanddeutschen Aussiedler, beginnt jedoch in den 80er Jahren im spannenden Milieu berühmter Agentenfilme und erfolgreicher Thriller. Zur Bibliotheksnacht kommt der Autor persönlich zur Lesung nach Bayreuth. Zwei russische Profi-musiker begleiten ihn mit Akkordeon und Geige.

Um 22.30 Uhr steht dann eine Hörbuch-präsentation auf dem Programm: “Das erste Buch des Blutes”, ein Klassiker des modernen Horrorromans. Leute mit schwachen Nerven seien gewarnt: Dieses Hörbuch ist nichts für zart besaitete Gemüter. Es präsentiert phantastische Geschichten, die voller Wortgewalt das Grauen beschwören und über das hinaus gehen, was man sich in seinen schlimmsten Alpträumen vorgestellt hat.