Stadt Bayreuth

24.03.2010

Näher dran per Glasfaser

Kompetenzzentrum und Universität künftig deutlich besser verbunden

Die 200. Glasfaserverbindung, die die Bayreuther Energie- und Wasserversorgung GmbH knüpft, wird das Kompetenzzentrum Neue Materialien mit der Universität Bayreuth verbinden. Jetzt setzten die Verantwortlichen den ersten Spatenstich.

Für die Universität Bayreuth ist diese neue, leistungsfähige Verbindung für Telefonie und Datenübertragung von großer Bedeutung, erklärte der Leiter des Rechenzentrums der Universität Bayreuth, Dr. Andreas Grandel. Die am Kompetenzzentrum arbeitenden Lehrstühle aus dem Bereich der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften werden nachhaltig davon profitieren: Statt mit eigenen Nummern außerhalb des Telefonsystems der Universität zu stehen und mit einer verhältnismäßig langsamen DSL-Verbindung leben zu müssen, „fühlt es sich nach der Anbindung über den Lichtwellenleiter so an, als säße man direkt auf dem Campus“, so Grandel. Das gilt natürlich auch für die neue Stiftungsprofessur für Prozessbezogene Materialsimulation, die künftig Professorin Dr.-Ing. Dr. rer. nat. habil Heike Emmerich inne haben wird. Diese Professur der Universität Bayreuth wird ihren Standort am Kompetenzzentrum haben.

Mit dem Anschluss des Kompetenzzentrums auf dem Bayreuther Technologiehügel an den blitzdünnen und blitzschnellen Glasfaserstrang wird das Hochleistungsdatennetz der Universität erneut engmaschiger. Alle Außenstellen im Stadtgebiet sind ab dem 1. April über die BEW angeschlossen – die außerhalb des BEW-Einzugsbereiches liegenden Universitätsstandorte in Thurnau und Kulmbach allerdings nicht.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth, Jürgen Bayer, zeigte sich bei dem Spatenstich überzeugt davon, dass bei 200 Anschlüssen im Geschäftsbereich seines Unternehmens längst noch nicht Schluss sein wird. „Diese Technologie wird sich durchsetzen. Und Städte, die Dateninfrastruktur dieser Güteklasse anbieten können, haben einen klaren Standortvorteil.“ Seit 1999 verbindet die BEW Kunden per Lichtwellenleiter und kooperiert dabei eng mit dem Bayreuther Internet- und Kommunikationsdienstleister tmt.

Gemeinsam mit Vertretern des Kompetenzzentrums Neue Materialien Bayreuth und der BEW gab der Leiter des Rechenzentrums der Universität Bayreuth, Dr. Andreas Grandel (Dritter von links), den Startschuss für die Anbindung des Kompetenzzentrums an die Universität per Glasfaserleitung. Foto: Universität Bayreuth