Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

26.03.2007

Netzwerk Schule und Beruf geknüpft

Berufliche AusbildungFür viele Jugendliche wird der Übergang von der Schule ins Berufsleben heutzutage zum steinigen Weg in eine neue Lebensphase. Wie kann diese für die weitere berufliche wie persönliche Entwicklung so wichtige Schnittstelle perspektivisch klug und strategisch richtig gestaltet werden? Welche Hilfestellungen können öffentliche wie private Einrichtungen vermitteln und wie können sie den Betroffenen noch bekannter gemacht werden? Mit diesen Fragen beschäftigte sich jetzt eine „Initialkonferenz Schule und Beruf“, zu der Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl die ganze Bandbreite der in Bayreuth vorhandenen Organisationen und Netzwerke ins Rathaus eingeladen hatte.

Bayreuth ist nicht nur eine ausgeprägte Bildungsstadt mit einem weit gefächerten Spektrum der unterschiedlichsten schulischen Aus- und Weiterbildungsangebote. Bayreuth ist auch in der glücklichen Lage, jungen Menschen eine Vielzahl von Initiativen und Netzwerken anbieten zu können, die sich gezielt dem Übergang von der Schule ins Berufsleben widmen, die beraten, coachen, informieren und vermitteln. 40 Vertreter der unterschiedlichsten Organisationen – mal in öffentlicher, mal in privater Regie – fanden den Weg ins Rathaus.

OB Dr. Hohl sprach denn auch von einer „illustren Runde“, deren vornehmlicher Zweck dem Informationsaustausch über die bereits bestehenden Aktivitäten diene. „Bei der Suche nach einer erfolgreichen Zukunft für unsere Region führt kein Weg am Thema Jugend vorbei, und damit am Thema des Übergangs von der Schule in den Beruf“, betonte das Stadtoberhaupt. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stünden vor der Herausforderung, jungen Menschen frühzeitig eine attraktive Lebensperspektive mit adäquaten Ausbildungs- und Beschäftigungschancen zu bieten. Nur wenn dies gelinge, bestehe die berechtigte Hoffnung, Bevölkerungssubstanz in der Region zu halten und nicht an entferntere Ballungsräume zu verlieren.

Vielfältige Informationsmöglichkeiten

Die Konferenz im Rathaus diente in einem ersten Schritt vor allem dem Informationsaustausch unter den zahlreichen Akteuren über die schon bestehenden Angebote. Und die sind vielfältiger, als mancher erwartet haben mag. Von den Wirtschaftsjunioren bis zur Agentur für Arbeit, vom Staatlichen Schulamt bis zum Freiwilligen-Zentrum, von der Universität bis zu einzelnen Bayreuther Unternehmen reichte der Bogen der Aktivitäten. Ob Ausbildungsmesse, Bewerbungstraining, Studienberatung oder Betriebsbesichtigung – wer sich schlau machen will, findet eine Fülle von weiterführenden Hilfen.

Trotzdem: Was gut ist, kann auch noch besser werden, und vor allem noch bekannter! In einem zweiten Schritt haben sich die Teilnehmer der Konferenz daher eine vertiefte Strukturierung und Zusammenfassung der Angebote zum Thema Schule und Beruf vorgenommen. In Arbeitskreisen sollen die Kontakte zwischen Schule und Wirtschaft weiter intensiviert werden. Und: Das bestehende Geflecht der Beratungsmöglichkeiten soll für junge Menschen bekannter und damit transparenter gemacht werden. Angedacht ist beispielsweise eine gemeinsame Internetplattform, auf der alle relevanten privaten wie öffentlichen Dienstleistungen abrufbar sind, sowie eine Infobroschüre, die den jungen Schulabgängern frühzeitig wichtige Informationen vermitteln könnte.