Stadt Bayreuth

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27.10.2005

Neue Attraktion fürs Stadtbild

Das Bayreuther Stadtbild ist um eine Attraktion reicher: Im Bereich zwischen der Universität und der Birkenstraße hat Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz im Beisein zahlreicher geladener Gäste eine neu gestaltete Parkanlage samt Wasserfläche offiziell eingeweiht. Besonderer Blickfang der neuen Anlage ist eine imposante Wasserfontäne, die pünktlich zur Einweihung eingeschaltet wurde.

Mit der attraktiv gestalteten Parkanlage erhält der sogenannte Verflechtungsbereich zwischen Innenstadt und Universität zu deren 30jährigem Bestehen seine abschließenden gestalterischen Akzente. Seit der Gründungszeit der Universität habe die Stadt diese Planung verfolgt und auch größtenteils umgesetzt, so Dr. Mronz mit Blick auf die umfangreiche Bebauung entlang des Emil-Warburg-Weges. Im Vordergrund habe dabei immer das planerische Ziel einer Integration der Universität in die Stadt und ihre beiderseitige städtebauliche Verknüpfung gestanden. Jetzt finde diese Konzeption aus dem Jahre 1977 rechtzeitig zum Jubiläum der Universität Bayreuth im November ihren Abschluss.

Grundlage der in Angriff genommenen Arbeiten war das Gestaltungsprojekt des seinerzeitigen Wettbewerbssiegers Architekt W.M. Schlegtendahl aus Nürnberg, das der Bauauschuss des Stadtrats 1977 einstimmig in einen entsprechenden Bebauungsplan einbezogen hatte. „Sozusagen in nachholender Komplettierung wurde die Verflechtungszone nun mit einer schmucken Wasserfläche, mit Sitzgelegenheiten und besserer Beleuchtung ausgestattet“, freute sich der Oberbürgermeister.

Wasserfontäne als besondere Attraktion

Eine besondere Attraktion ist die hohe, repräsentative Wasserfontäne, die nachts dekorativ angestrahlt wird. „Zugleich ein neues, markantes Symbol an der Universitätsstraße als Hauptzufahrtsachse zwioschen Autobahn Süd und Innenstadt“, so Dr. Mronz. Angedacht sei ferner die schmückende Aufstellung der einen oder anderen Skulptur.

Der Oberbürgermeister bezeichnete es als besonderen Glücksfalll, dass die Investitionskosten des Gesamtprojektes in Höhe von rund 80 000 Euro nicht der Stadt selbst zur Last fallen. Vielmehr sei eine Komplettfinanzierung durch großzügiges Sponsoring gelungen. So steuere allein die Oberfrankenstiftung einen Zuschuss in Höhe von 40 000 Euro bei. Und die Stiftung der Sparkasse Bayreuth engagiere sich mit weiteren 25 000 Euro als Leistung zur Heimatpflege. Den Aufwand für Planung, Technik, Strom- und Wasseranschluss erbringen gemeinsam das städtische Tioefbaureferat und die für Bayreuths Brunnenanlagen zuständigen Stadtwerke, deren Technisches Rathaus an der Birkenstraße ein sehr anspruchsvoll gestaltetes Gegenüber erhalten. Kein Wunder also, dass der Bauausschuss einem derart runden Projekt zur Verschönerung der Stadt und auch als Geburtstagspräsent für die Universität seine einhellige Zustimmung erteilte.