Stadt Bayreuth

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09.11.2009

Neue Influenza: Die Nachfrage nach der Impfung steigt

Gesundheitsamt meldet erste Lieferprobleme

ImpfungAuch im Verlauf der letzten Woche war in Bayreuth nach Mitteilung des Gesundheitsamtes im Landratsamt Bayreuth ein weiterer Anstieg der labordiagnostisch nachgewiesenen Erkrankungen an Neuer Influenza A/H1N1 festzustellen.

Im Vergleich zur Vorwoche sind 185 Neuerkrankungen zu verzeichnen. Erkrankt sind inzwischen sowohl Kinder und Jugendliche im Schulalter als auch Erwachsene. Insgesamt handelte es sich unverändert um eher milde Krankheitsverläufe, stationäre Krankenhausbehandlungen ausschließlich wegen der Neuen Influenza sind dem Gesundheitsamt nicht bekannt. Seit April wurden in Stadt und Landkreis Bayreuth insgesamt 359 Erkrankungen an Neuer Influenza labordiagnostisch bestätigt, wobei die Dunkelziffer wesentlich höher sein dürfte.

Wichtig ist es, die empfohlenen Hygienemaßnahmen einzuhalten. Auf Flächen überlebt der Erreger maximal drei Tage lang.

Zur Vorbeugung wird die inzwischen angelaufene Impfung empfohlen. Am letzten Mittwoch wurden im Bayreuther Dok-Haus in der Spinnereistraße 280 Bayreutherinnen und Bayreuther geimpft, am vergangenen Freitag waren es 270. Jeder Impfwillige hat am Freitag auch eine Impfung erhalten. Zusätzlich impfen verschiedene Bayreuther Hausärzte in den eigenen Praxen.

Von Seiten des Pharma-Großhandels gibt es derzeit bereits erste Lieferprobleme. In Bayreuth wird voraussichtlich bis mindestens Ende dieser Woche kein Impfstoff mehr geliefert.