Stadt Bayreuth

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14.12.2009

Neue Influenza: Zahl der Neuerkrankungen auf niedrigem Niveau stabil

Die Zahl der labordiagnostisch nachgewiesenen Neuerkrankungen hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Im Laufe der letzten Woche waren nach Mitteilung des Gesundheitsamtes Bayreuth 30 neue Fälle an Neuer Influenza A/H1N1 in Bayreuth Stadt und Land zu verzeichnen. Es ist nach wie vor davon auszugehen, dass die Dunkelziffer höher ist.

Seit April wurden dem Gesundheitsamt damit insgesamt 716 Erkrankungen an Neuer Influenza in Stadt und Landkreis Bayreuth gemeldet. Insgesamt handelte es sich nach Kenntnis des Gesundheitsamtes unverändert überwiegend um eher milde Krankheitsverläufe. Todesfälle sind in der Region Bayreuth bislang nicht aufgetreten. Für etwa Ende Januar/Mitte Februar wird mit einer weiteren Infektionswelle gerechnet.

Zur Vorbeugung empfiehlt das Gesundheitsamt deshalb weiterhin die Impfung. Diese wird während der üblichen Sprechzeiten im Dok-Haus in der Spinnereistraße durchgeführt, wochentags von 19 bis 21 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 12 und 18 bis 21 Uhr. Zusätzlich impfen viele Hausärzte in den eigenen Praxen.

Ab dieser Woche sollen in Deutschland ca. 150.000 Dosen eines nicht adjuvantierten Impfstoffes ohne Konservierungsmittel (CSL H1N1 Pandemic Influenza Vaccine) für die Impfung Schwangerer zur Verfügung stehen. Bayern wird davon 22.900 Impfdosen erhalten. Nach Angaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums können die Apotheken den Impfstoff ab Mitte der Woche bei ihren Großhändlern bestellen. Er kann damit frühestens ab Ende der Woche zur Impfung in den Frauenarztpraxen zur Verfügung stehen.

Den Impfstoff werden in Bayern ausschließlich Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe für die Impfung von Schwangeren beziehen können, da er nur für Schwangere ab der 14. Schwangerschaftswoche zur Verfügung gestellt werden soll.