Stadt Bayreuth

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25.05.2007

Neue Schulbrücke und ZOH voll im Zeitplan

Bausstelle ZOHZwei spektakuläre Baustellen im Bayreuther Stadtgebiet gehen derzeit mit großen Schritten ihrem Ende entgegen. Wie Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl mitteilt, liegen sowohl der Neubau der Schulbrücke über den Roten Main als auch die Fertigstellung der neuen Zentralen Omnibus-Haltestelle (ZOH) am Hohenzollerneck voll im Zeitplan. Die Verkehrsfreigabe für die neue Schulbrücke soll voraussichtlich bereits am 13. Juli erfolgen, die neue ZOH Anfang bis Mitte Oktober in Betrieb gehen.

Der Neubau der Schulbrücke befindet sich nach Angaben des Oberbürgermeisters auf der Zielgeraden. In wenigen Wochen wird die Baumaßnahme mit den letzten Feinasphaltierungs- und Markierungsarbeiten abgeschlossen sein. Dann werden auch die derzeitigen Verkehrsbehinderungen auf dem Hohenzollernring der Vergangenheit angehören.

Bis dahin stehen aber noch eine ganze Reihe von Arbeiten an, so etwa die Feinasphaltierung der Schulstraße einschließlich der Brücke sowie des Hohenzollerings im Baustellenbereich von der Bahnhofstraße bis zur Kulmbacher Straße, die Montage der Brückengeländer, das Schalen und Betonieren der nördlichen Ufermauer im Bereich der Brückenschänke oder die Herstellung der Rad- und Fußwege entlang der Schulstraße im Bereich des Cafe Journal. Die Sandsteinverkleidung und die Befestigung der Geländer auf der nördlichen Ufermauer werden derzeit ausgeschrieben. Diese Bauarbeiten können nach Angaben der Stadt voraussichtlich im August/September in Angriff genommen werden.

ZOH soll Anfang bis Mitte Oktober in Betrieb gehen

Auch die neue ZOH am Hohenzollerneck geht für jedermann sichtbar ihrer Fertigstellung entgegen. Im Rathaus rechnet man damit, das neue Angebot für Bayreuths Stadtbuskunden Anfang bis Mitte Oktober in Betrieb nehmen zu können. Bis dahin muss noch der gesamte ZOH-Bereich einschließlich der Haltestellen für die Regionalbusse mit einer besonders tragfähigen Deckschicht versehen werden. Dabei handelt es sich um eine Art offenporigen Asphalt, dessen Hohlräume mit einer zementartigen Schlemme versiegelt werden und der nach den gegenwärtigen Planungen im Juni aufgebracht wird. Im Juli folgt dann die Pflasterung des Rondellbereichs, im August die Elektroinstallation der dynamischen Fahrgastinformation und der Signalanlagen. Ende August/Anfang September werden dann letzte Ausstattungsarbeiten und erste Probeläufe für die neue ZOH folgen. Auch der Innenausbau des Funktionsgebäudes soll dann abgeschlossen werden. Geht alles nach Plan, so kann der gesamte Komplex Anfang bis Mitte Oktober in Betrieb gehen.

“Für Bayreuths öffentlichen Personennahverkehr bedeutet die neue ZOH einen echten Qualitätssprung, der für ein deutliches Plus an Service, Übersichtlichkeit und Zuverlässigkeit steht”, so OB Dr. Hohl. Für die Innenstadt wiederum bedeute der Abzug der Stadtbusse aus der Fußgängerzone die einmalige Chance auf eine umfassende Attraktivierung und Aufwertung.