Stadt Bayreuth

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01.07.2005

Neuer Behindertenbeirat konstituiert

Die neue Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Bayreuth heißt Susanne Müller. Die Vertreterin der Selbsthilfe-Regionalgruppe “Polio” Bayreuth wurde jetzt anlässlich der konstituierenden Sitzung des neuen Behindertenbeirats im Rathaus in diese Position gewählt.

Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz, der die Sitzung des Behindertenbeirats leitete, dankte dem bisherigen Vorstand unter der Leitung von Irene von der Werth für seine ausgezeichnete Arbeit zum Wohle der Menschen mit Behinderung in Bayreuth. Der Beirat habe in seiner jetzt ersten Amtsperiode seit 2002 die Erwartungen voll erfüllt und vieles vorangebracht. Der Oberbürgermeister erinnerte unter anderem an das Europäische Jahr für Menschen mit Behinderungen 2003, zu dem auch in Bayreuth ein umfangreicher Veranstaltungsreigen organisiert worden sei. Ferner habe der Behindertenbeirat konstruktiv bei der Erstellung eines neuen Wegweisers für Menschen mit Behinderungen mitgearbeitet, die Installation von Fußgängerblinkern und die Schaffung neuer Behindertenparkplätze angeregt. Auch bei der Planung der neuen Zentralen Omnibus-Haltestelle sei das Gremium eingebunden gewesen. “Dem neuen Beirat wünsche ich weiteren vollen Erfolg. Auch wenn in Bayreuth bereits viel für eine behindertengerechte Stadt erreicht wurde, bleibt trotzdem noch manches zu tun”, betonte der Oberbürgermeister.

Der Behindertenbeirat vertritt die Interessen der behinderten oder von Behinderung bedrohten Mitbürgerinnen und Mitbürger und unterstützt sie im Bemühen um eine gleichberechtigte Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben. Er gibt Anregungen und Empfehlungen auf dem Gebiet der Rehabilitation und steht insbesondere dem Stadtrat sowie der Stadtverwaltung als sachverständiges Gremium in für behinderte Menschen relevanten Fragen beratend zur Seite.

Neben Susanne Müller wurde Elke Heinrichs (VdK) zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Im Arbeitsauschuss wurden berufen: Jürgen Zinnert (Bayerisches Rotes Kreuz), Andreas Berghammer (Fördergemeinschaft Querschnittsgelähmter), Gudrun Gärtner (Sozialdienst für Hörgeschädigte in Oberfranken), Jutta Löhr (AOK) und Angelika Schnappauf (Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke).