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04.12.2006

Neues Leben fürs Reichshof-Kino?

Das Areal des ehemaligen Reichshof-Kinos in der Maxstraße könnte schon bald ein wichtiger Impulsgeber für eine weitere Belebung der Bayreuther Innenstadt sein. Wie Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl mitteilt, sind inzwischen auf unterschiedlichen Ebenen Bemühungen angelaufen mit dem Ziel, dem sanierungsbedürftigen Kinobau neues Leben einzuhauchen.

Dr. Hohl widerspricht in diesem Zusammenhang den jüngsten Äußerungen des SPD-Landtagsabgeordneten und Bayreuther Stadtrats Dr. Christoph Rabenstein, der Oberbürgermeister habe sein Wahlversprechen nicht eingelöst und keinen Kontakt mit den Eigentümern aufgenommen. „Das Gegenteil ist richtig. Bereits vor mehreren Monaten habe ich vor Ort eine ausführliche Besprechung mit der Eigentümerseite geführt. Mit dabei waren auch Baufachleute und ein Architekturbüro“, kontert der Oberbürgermeister. Dabei seien detaillierte Überlegungen zu einer künftigen Nutzung des derzeit leerstehenden Gebäudes diskutiert worden. Aktuell laufen nach Angaben von Dr. Hohl die ersten Sondierungsgespräche mit potentiellen Investoren, deren Ergebnisse abgewartet werden müssten.

An der Sache vorbei geht nach Einschätzung des Oberbürgermeisters auch Dr. Rabensteins Forderung nach einem Nutzungskonzept für das Reichshofgelände. Ein solches Konzept gebe es bereits. „Der Reichshofbau könnte sich zu einer echten Perle der Fußgängerzone entwickeln, wenn es uns in einer gemeinsamen Anstrengung gelingen sollte, hier eine Art Innenstadtbühne zu etablieren“, so Dr. Hohl. Von der Kleinkunstbühne übers Programmkino bis hin zum attraktiven Podium für Jazz- und Kabarett-Events – ergänzt durch ein dementsprechendes gastronomisches Angebot – spanne sich der Bogen der künftigen Nutzungsmöglicheiten. „An Ideen herrscht kein Mangel. Jetzt geht es darum, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Und daran arbeiten wir“, betont der Oberbürgermeister.