Stadt Bayreuth

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29.03.2007

OB Dr. Hohl sieht Anlass zum Optimismus

ZukunftsatlasOberbürgermeister Dr. Michael Hohl bewertet das Abschneiden der Stadt Bayreuth im neuen Zukunftsatlas des Schweizer Forschungsinstituts Prognos positiv. Im Vergleich mit 439 kreisfreien Städten und Landkreisen rangiert Bayreuth auf Platz 85. „Die im Ranking ebenfalls aufgezeigten Schwächen dürfen nicht den Gesamteindruck trüben“, betont das Stadtoberhaupt. Als Standort mit echten Zukunftschancen habe sich Bayreuth gut positioniert.

Wie bereits berichtet, ist die Stadt Bayreuth beim jüngsten Prognos-Ranking erneut im vorderen Viertel der untersuchten kreisfreien Städte und Landkreise gelandet. Allerdings schneidet sie diesmal um 26 Plätze schlechter ab, als beim Zukunftsatlas 2004. Eine Entwicklung, die laut OB Dr. Hohl aber keinen Anlass zur Besorgnis gibt: „Bei aller Präzision bieten Rankings nur grobe Vergleichsmöglichkeiten, da sie auf ausgewählten statistischen Kriterien basieren, welche die Entwicklung nicht in ihrer Gesamtheit abbilden können.“ Die Studie vermittle ein Bild der Vergangenheit, da sie mit Daten bis 2006 operiere. Dr. Hohl: „Wir haben seitdem beträchtlich aufgeholt.“

Die Rolle Bayreuths als Leuchtturm im östlichen Oberfranken wird durch die nach wie vor gute Platzierung im vorderen Viertel der Vergleichstabelle untermauert, was vor allem auf die momentane Standortstärke und die günstige Demographie zurückzuführen ist. Schwächen wurden bei der sozialen Lage beziehungsweise dem Wohlstand ausgemacht. Auch wird die weitere Dynamik als leicht unterdurchschnittlich bewertet.

„Die begleitenden Erläuterungen der Studie bestätigen die wirtschaftspolitische Strategie Bayreuths, mit weit ausstrahlenden Entwicklungsschwerpunkten wie den Neuen Materialien Innovationsimpulse und damit eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Raumes zu erreichen“, resümiert der Oberbürgermeister.

Hinzu komme, dass durch den wachsenden Innovationsdruck und durch die schrumpfende Bevölkerung in Deutschland der Wettbewerb um die besten Köpfe zunehme. „Hier haben Bayreuth und sein Umland ihre besonderen Stärken, die es zu festigen und auszubauen gilt“, betont Dr. Hohl. Der Oberbürgermeister verweist auf hervorragende Mit-arbeiter und motivierten Nachwuchs, auf eine mittelständische Wirtschaft mit vielen Unternehmerpersönlichkeiten, auf rege Gründungsaktivitäten und eine Universität mit hohen Absolventenzahlen insbesondere in den für die Wirtschaft, für Technologie und Innovation relevanten Bereichen. Dies zeige sich auch in der der Stadt attestierten guten Bevölkerungsstruktur. Dr. Hohl: „Bayreuth will sich künftig noch mehr für kreative Menschen empfehlen. Eine Entwicklung, die das Rathaus durch eine konsequent familienfreundliche Stadtpolitik unterstützt.“

Auch die günstige Entwicklung des Landkreises Bayreuth trägt nach Einschätzung des Oberbürgermeisters zur positiven wirtschaftlichen Position des gemeinsamen Wirtschaftsraums bei, der auf das Engste verflochten ist. Das kleinkarierte Konkurrenzdenken zwischen Nachbargemeinden müsse rasch ein Ende finden und zu einer strategischen Kooperation umgemünzt werden. Dies, so Dr. Hohl weiter, sei auch die Philosophie der Zusammenarbeit in der Metropolregion Nürnberg, um im globalen Wettbewerb einer starken Einheit zugehören zu können und dementsprechend auf sich aufmerksam zu machen.

„Die ermutigenden Signale, die derzeit auf großer Breite in der Bayreuther Wirtschaft wahrgenommen werden, geben Anlass zum Optimismus. Die Aussagen des Zukunftsatlas sind aber auch ein Ansporn, noch besser zu werden“, betont Dt. Hohl.. Es sei daher sein Ziel, in der nächsten Studie einige Plätze gut zu machen.