Stadt Bayreuth

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05.03.2010

OB fordert mehr Gemeinsamkeit zugunsten der Innenstadt

Dr. Michael Hohl lud Vertreter der Innenstadt-Gastronomie zum Gespräch ins Rathaus

Das Rathaus und die Gastronomen der Innenstadt wollen an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, die Aufenthaltsqualität in Bayreuths Fußgängerzone nach Abschluss der derzeit laufenden Umbauarbeiten zu steigern. Beide Seiten setzen dabei auf ein konstruktives Miteinander und nicht auf Konfrontation. Dies ist das Ergebnis eines Meinungsaustauschs, zu dem Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl Gastronomiebetreiber der Innenstadt ins Rathaus eingeladen hatte.

Im Zentrum des Meinungsaustausch stand die neue Gestaltungsrichtlinie für die Innenstadt, die bei einigen Gastronomiebetrieben auf Kritik gestoßen ist. Hauptproblem sei dabei die eingeschränkte Zahl an Schirmen, die ein Betrieb mieten darf, so Thomas Wenk vom Cafe Rossi und Gabi Herpich von der Brauereischänke. Im Endergebnis führe dies zu weniger Außensitzplätzen und zu Umsatzeinbußen.

Oberbürgermeister Dr. Hohl sicherte seinen Gesprächspartnern ein möglichst unbürokratisches und flexibles Vorgehen der Stadt zu. „Wir sitzen alle in einem Boot“, so der OB. Stadt und Gastronomie seien gleichermaßen daran interessiert, dass Bayreuths umgestaltete Fußgängerzone zu einem Erfolg werde und zu einer deutlichen Belebung der Innenstadt beitrage: „Wir wollen genauso wie Sie, dass der neue Markt gut wird und für Frequenz sorgt.“

Der Oberbürgermeister wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Stadt während der gesamten Bauzeit um möglichst viel Rücksicht auf die Belange des Einzelhandels und der Gastronomie bemüht gewesen sei. Ein Beispiel von vielen hierfür seien die verkürzten Bauzeiten bis lediglich 16 Uhr. Die Stadt habe in den vergangenen Monaten stets ein offenes Ohr für die Probleme der Innenstadt-Anlieger während der Umbauarbeiten am Markt gehabt. Im Rahmen des städtischen Umbaumanagements werden regelmäßig Gesprächsrunden mit den maßgeblich Verantwortlichen der Stadt angeboten. Und auch er selber, so Dr. Hohl, nehme sich regelmäßig Zeit, um sich die Sorgen und Nöte der Einzelhändler und Gastronomen anzuhören. „Ich würde mir wünschen, dass wir mehr mit und weniger übereinander reden“, stellte der Oberbürgermeister klar.

Im Gegenzug erwarte die Stadt aber auch, dass die Einzelhändler und Gastronomen mit dem Rathaus an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, für den neuen Markt zu werben. „Unser Konzept ist gut, wir sollten es nicht zerreden. Es ist das Ergebnis zahlloser Gespräche mit den Betroffenen und ich bin vom Erfolg überzeugt, aber dafür brauchen wir Sie alle“, appellierte der Oberbürgermeister an seine Gesprächspartner.