Stadt Bayreuth

27.11.2009

Oberfrankens Unternehmen wollen Metropolregion nutzen

Erwartet wird vor allem die Vertretung gemeinsamer Interessen

Die Bedeutung der Metropolregion für die oberfränkische Wirtschaft und die Erwartungen der regionalen Unternehmen an den Zusammenschluss wurden im Rahmen einer Befragung der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth (IHK) aufgezeigt. Die Ergebnisse machen deutlich: Die Unternehmer unterstützen die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik in der EMN, vor allem um die Interessen der Region wirksam zu vertreten.

Im Jahr 2005 wurde die Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) offiziell gegründet. Mit rund 3,5 Millionen Einwohnern und etwa 150.000 Unternehmen gehört sie zu den zehn großen Wirtschaftszentren Deutschlands. Zur Metropolregion gehören 20 Landkreise und 11 kreisfreie Städte, darunter mit Ausnahme des Landkreises Hof ganz Oberfranken.

„Die Wirtschaft ist ein Herzstück der Metropolregion. Viele Unternehmer engagieren sich mit hohem Einsatz persönlich, um die Initiative voranzubringen“, so IHK-Bereichsleiter Standortpolitik Wolfram Brehm. Zudem unterstützten die fünf IHKs aus Nürnberg, Regensburg, Würzburg, Coburg und Bayreuth das verstärkte Zusammenwachsen der Region.

Wie die Umfrage nach Angaben der IHK zeigt, wird die Zusammenarbeit innerhalb der Metropolregion von den Unternehmern durchaus differenziert bewertet. Oberfrankenweit bewerten 27 Prozent der befragten Unternehmen die verstärkte Zusammenarbeit der nordbayerischen Kommunen und IHKs im Rahmen der Metropolregion Nürnberg positiv, nur 6 Prozent bewerten sie negativ. Allerdings geben 67 Prozent eine neutrale Bewertung ab, die breite Mehrheit gilt es demnach noch vom Nutzen der EMN zu überzeugen. Zwischen den Branchen gibt es deutliche Unterschiede: Am positivsten wird die verstärkte Zusammenarbeit von den Dienstleistern (33 Prozent) bewertet. Zurückhaltender sind dagegen der Handel (28 Prozent) und die Industrie (23 Prozent).

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