Stadt Bayreuth

14.07.2010

Online-Beratungsprogramm für Existenzgründer

KfW entwickelt „Startothek“

Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. So wurden in 2009 über 872.000 Unternehmer gegründet – 77.000 Gründungen mehr als noch in 2008. Dies geht aus dem aktuellen Gründungsmonitor 2010 der KfW-Bankengruppe hervor.

90 % aller Gründer haben für ihren Schritt in die Selbstständigkeit externe Beratungs- und Informationsquellen oder das Internet genutzt. Dennoch ist die „Anfangssterblichkeit“ bei den Gründungen nach wie vor hoch. Mehr als ein Viertel aller Gründungen verschwinden in den ersten drei Jahren wieder vom Markt.

Damit Gründungsvorhaben nicht an bürokratischen Hürden scheitern, hat die KfW das Online-Beratungsprogramm „startothek“ entwickelt. Mit Hilfe der startothek können Existenzgründungsberater angehenden Selbstständigen detailliert aufzeigen, welche rechtlichen Rahmenbedingungen sie bei ihrer Gründung beachten müssen. So muss z. B. ein Berliner Taxiunternehmer im Rahmen seiner Existenzgründung mindestens sechs Anmeldungs- bzw. Genehmigungsverfahren durchlaufen und benötigt dafür ein Vielfaches an Nachweisen und Papieren. 

Die von der KfW entwickelte und von LexisNexis Deutschland GmbH betriebene startothek wird zurzeit von fast 2.000 Existenzgründungsberatern in ganz Deutschland genutzt. Für mehr als 20.000 Gründungsvorhaben konnte mit diesem Programm bereits ein rechtssicherer Gründungsfahrplan erstellt werden. Berater, die die startothek kennenlernen möchten, können dies in den Sommermonaten Juli – September kostenlos tun. Hierfür muss nur der Benutzernamen „Sommertest“ und das Passwort „startothek“ in das Login unter www.startothek.de eingegeben werden.

Quelle: Deutscher Städtetag</p>