Nur 90 Kilometer Luftlinie von Bayreuth entfernt liegt die thüringische Residenzstadt Rudolstadt, zum Zeitpunkt der ersten Kontaktaufnahme noch durch den Eisernen Vorhang getrennt. Seit 1990 besteht ein Austausch auf allen Gebieten.
Die Heidecksburg, ein prunkvolles Barockschloss, das berühmte Schwarzburger Zeughaus und die Schiller-Gedenkstätte laden zu einem Besuch ein. Ebenso das mit internationalen Stars und rund 50.000 Besuchern aufwartende Tanz- und Folkfestival Rudolstadt an jedem ersten Juli-Wochenende. Die ehemalige fürstliche Residenz Rudolstadt liegt im Freistaat Thüringen. Eingebettet im waldumgebenen Saaletal zieht sich die Stadt bandartig am weiten Bogen des Flusses entlang.
Treffpunkt berühmter Dichter und Gelehrter
Bekannt als Produktionsstätte für Spielzeug und Arzneimittel
Rudolstadt blieb lange Zeit eine Ackerbürgerstadt. 1874 erfolgte der Anschluss an das Eisenbahnnetz. Eine der nachfolgenden Betriebsgründungen, die Firma Richter, machte
Rudolstadt mit Arzneimitteln und Spielzeug, wie den berühmten Steinbaukästen unter dem Markenzeichen "Anker", in der Welt bekannt. Nach der Abdankung des letzten Schwarzburger
Fürsten 1918 wurde Rudolstadt 1922 Kreisstadt. Mit dem Aufbau eines Betriebes für synthetische Fasern 1935 im Ortsteil Schwarza wurde Rudolstadt zu einem wichtigen Standort für die
chemische Industrie, der er bis zur Gegenwart geblieben ist.
Bekannt ist Rudolstadt weiterhin durch die Pflege der reichhaltigen kulturellen Traditionen, unter anderem als "Stadt der Tanzfeste", als Theaterstadt und durch das über 275 Jahre alte Volksfest "Vogelschießen". Mit seinem Wahrzeichen, dem Schloss Heidecksburg, das sich im Norden imposant über die Altstadt erhebt, genießt Rudolstadt auch heute noch den Ruf eines kulturellen Kleinodes in Thüringen.
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Stadt Bayreuth - Hauptamt
Stadt Rudolstadt - Fremdenverkehrsamt Rudolstadt mit Tourist Info |
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