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Tekirdağ (Türkei)

Die Städtepartnerschaft mit der türkischen Kommune Tekirdag besteht seit 2012 und will sich vor allem den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft widmen. Bereits im Januar 2010 hatten beide Städte eine Vereinbarung mit dem Ziel einer offiziellen Partnerschaft geschlossen, deren Ziel es ist, die Begegnungen und den Erfahrungsaustausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden, Schulen und Wirtschaftsunternehmen beider Seiten zu fördern, auszubauen und zu vertiefen.

Blick auf Tekirdag

Tekirdağ (historisch auch Bisanthe, Rodosto, Rodosçuk, Tekfur Dağı),  ist die belebte Provinzhauptstadt der gleichnamigen Region am Marmarameer. Nicht zu Unrecht spricht der Volksmund von der „Perle der Marmara“, denn die Hafenstadt Tekirdağ ist international berühmt als die Stadt des Raki und der Köfte. Insgesamt zählt die Stadt ca. 138.000 Einwohner (2007). Sie liegt geografisch betrachtet auf halbem Weg zwischen der griechisch-türkischen Grenze (Ipsala ca. 110 km) und Istanbul (ca. 145 km) entlang des Küstengebietes in Ostthrakien, also auf dem europäischen Kontinent. Nach Bulgarien sind es über die Stadt Edirne ca. 170 km.

Herrliche Sandstrände für Urlaubshungrige

Neben der schönen Strandpromenade mit Yachthafen und Stadtpark im Zentrum, das gerne auch für allerlei Festivitäten genutzt wird, befinden sich auf beiden Seiten der Stadt herrliche Sandstrände, die touristisch erschlossen sind. Der regionale Tourismus spielt sich jedoch abseits der Stadt in den Gemeinden Kumbağ (ca. 3km) und Barbaros (ca. 4 km) ab. Fähren bringen Urlaubshungrige auf die Marmara-Inseln, wo man sich in aller Ruhe von der Hektik der Stadt ausruhen kann. Weitere Entspannung bietet auch der Besuch eines traditionellen türkischen Dampfbades. Wer Aufregung sucht, kann einen Gleitschirmsprung bei Uçmakdere absolvieren, 6 km lang durch die Lüfte segeln und dabei die Landschaft aus 625 m Höhe genießen. Darüber hinaus laden die ca. 60 km entfernten Ferienorte Şarköy und Mürefte im Herzen der Weinanbauregion einmal jährlich zum Weinfest mit Weinprobe ein. Die Stadt Tekirdağ selbst richtet jährlich das mehrtägige Kirschfest aus, das das größte Fest der Region ist und dem viele türkische Stars beiwohnen.

Die Altstadt von Tekirdağ besticht durch seine teils sehr gut erhaltenen Holzhäuser hinter dem Hafen. Die verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Läden oder auch die große Shopping-Mall „Tekira“ laden zum ausgiebigen Einkaufen ein. Im Zentrum der Stadt befindet sich die Rüstem-Paşa-Moschee, die der große türkische Architekt Sinan im Jahre 1553 errichtete. Sie ist auch das wichtigste Baudenkmal der Stadt.

Darüber hinaus befinden sich im Stadtzentrum, unweit der Moschee, auch ein ethnographisches, ein archäologisches und das Rakoczy Museum, dass dem Fürsten Ferenc Rákoczi II von Ungarn (1676-1735) gewidmet ist. Fürst Rákoczi ist zeitgeschichtlich bekannt für den Freiheitskampf gegen die Habsburger im 17. Jahrhundert und seiner Proklamation der Befreiung Ungarns von Österreich  im Jahre 1703. Er lebte später mit seinen Getreuen bis zu seinem Tode in Rodosto, also in Tekirdağ. Daher hat die Stadt Tekirdağ, in der sich auch das ungarische Honorarkonsulat befindet, heute noch Bedeutung in Ungarn. Es bestehen langjährige Beziehungen zu ungarischen Partnerstädten.

Übrigens befindet sich im Unterfränkischen Bad Kissingen die Rákóczi-Quelle (die bekannteste Heilquelle in Bad Kissingen). Das größte Stadtfest von Bad Kissingen trägt den Namen „Rákóczi-Fest“ und ist ebenfalls eine Reise wert. Istanbul - die größte Stadt der Türkei - ist mit dem Buslinienverkehr in ca. 2 Stunden Fahrzeit hervorragend zu erreichen.

www.tekirdag.bel.tr

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