Pflege findet zum größten Teil in der Privatwohnung und in der Familie statt. Das kann die Angehörigen sehr belasten, manchmal auch überfordern. Es gibt in Bayreuth viele Angebote, die die häusliche Pflege erleichtern.
Das Netzwerk Pflege berät und unterstützt bei der häuslichen Pflege. Auf Wunsch kommt die Mitarbeiterin auch in die Familie. Sie hilft mit, die Pflegebereitschaft der Angehörigen zu erhalten, damit die Pflegebedürftigen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können.
Aufgaben des Netzwerks Pflege sind:
Ansprechpartnerin:
Frau Ursula Epp
Schulstraße 26, 95444 Bayreuth
Tel.: 0921/8 70 19 88 oder mobil 01 52/26 49 92 00, Fax: 0921/1 21 22
Pflegen kann man lernen. Pflegekurse vermitteln Wissen und praktische Hilfe. Fragen und Schwierigkeiten rund um die häusliche Pflege werden dabei aufgegriffen und besprochen. Die Termine neu anlaufender Pflegekurse werden in der Tagespresse veröffentlicht. Sie werden von den ambulanten Pflegediensten angeboten.
Wer die Pflege eines Angehörigen übernommen hat, wird bei Vorliegen einer Pflegestufe in regelmäßigen Abständen von der Fachkraft eines selbstgewählten Pflegedienstes besucht. Dies ist durch das Pflegeversicherungsgesetz so vorgeschrieben. Die Fachkraft berät bei allen Fragen zur Pflege und vermittelt auch notwendige Hilfsmittel, die die häusliche Pflege erleichtern.
Belastende Situationen treten in der häuslichen Pflege immer wieder auf. Der Gesprächskreis für pflegende Angehörige ermöglicht einen Erfahrungsaustausch, bietet aber auch Informationen und praktische Pflegetipps.
Leitung:
Frau Ursula Epp
Schulstraße 26, 95444 Bayreuth
An jedem 2. Dienstag im Monat von 19 bis 21 Uhr
Die häusliche Betreuung von Alzheimer-Patienten erfordert viel Kraft. Besonders belastend ist die Pflege, wenn sich Verhalten und Erleben der Kranken ändern. Der Gesprächskreis bietet Austausch und Entlastung.
Leitung:
Frau Ursula Epp
Bürgerbegegnungsstätte
Am Sendelbach 1-3, 95444 Bayreuth
An jedem 3. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr
Wir beraten pflegende Angehörige über Demenzerkrankungen, Kommunikation und Umgang mit Demenzkranken, Möglichkeiten zur Entlastung im Umgang mit demenzkranken Senioren, zu
Leistungen der Pflegeversicherung und der Selbstständigkeit und Mobilität in der eigenen Häuslichkeit.
Viele Pflegende wissen nicht, welche Leistungen und Hilfsmöglichkeiten ihnen zustehen. Wir bieten daher außerdem Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, Vorbereitung von
Behördengängen, persönliche Gespräche und Vorträge und Informationsveranstaltungen an.
Die Beratung ist kostenlos und kann jeden Montag von 9 Uhr bis 12 Uhr sowie Mittwoch von 14 Uhr bis 17 Uhr und nach Vereinbarung genutzt werden.
Die Pflege eines hilfsbedürftigen Angehörigen bringt viele Veränderungen der persönlichen Lebensumstände mit sich, die oft nur schwer zu bewältigen sind. Das niedrigschwellige Betreuungsangebot mit dem Ziel der Entlastung und Unterstützung pflegender Angehöriger, in der Einzelbetreuung oder in der Betreuungsgruppe mit paralleler Angehörigengruppe, die sich zum Knüpfen neuer Kontakte und zum Erfahrungsaustausch bestens eignet, ist dafür eine der Möglichkeiten.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Cäcilia Sänze, Sozialberaterin und Gerontopsychiatrische Fachkraft unter 09 21/1 50 01 97 oder 09 21/2 07 89.
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