Stadt Bayreuth

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13.02.2008

Photovoltaik auf Schuldächern

Schule Herzoghöhe bekommt 56 KW-Anlage

Auf dem Dach des Hauptgebäudes der Grundschule Herzoghöhe an der Preuschwitzer Straße wird in den kommenden Wochen eine große Photovoltaik-Anlage installiert. Die Anlage, die künftig bis zu 56 Kilowattstunden Strom ins örtliche Netz einspeisen kann, wird in Regie eines Kölner Unternehmens errichtet und betrieben. Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl hat jetzt den Vertrag für das Projekt zur umweltfreundlichen Energieerzeugung unterzeichnet.

Vertragspartner der Stadt ist das Kölner Unternehmen Ecostream. Bereits im zeitigen Frühjahr soll die Anlage auf dem Hauptdach der Schule installiert werden. Das Blechdach eignet sich aufgrund seines Neigungswinkels und seiner Firstrichtung besonders gut für ein solches Vorhaben. Ab Sommer 2008 werden die Solarmodule dann Strom ins örtliche Stromnetz einspeisen. An den daraus resultierenden Erlösen wird die Stadt prozentual beteiligt.

Wie Oberbürgermeister Dr. Hohl mitteilt, wird das Projekt an der Schule Herzoghöhe kein Einzelfall bleiben. Fünf weitere großflächige Dächer von Schulgebäuden sollen nach den Planungen des städtischen Hochbauamtes bereits in diesem Jahr mit vergleichbaren Photovoltaik-Anlagen bestückt werden – so am Graf-Münster-Gymnasium, dessen Ostbau Platz für eine Anlage mit einer Leistungsfähigkeit bis zu 300 Kilowattstunden bietet. Aber auch die Grundschule Meyernberg, das Gymnasium-Christian-Ernestinum, die Alexander-von-Humboldt-Realschule und die städtische Kindertagesstätte Weiherstraße sind als Standorte für Photovoltaik-Module vorgesehen.

OB Dr. Hohl sieht in dem Paket einen wichtigen Baustein auf dem Weg zu mehr umweltfreundlicher Energieerzeugung. “Gerade auf lokaler Ebene brauchen wir effektive Maßnahmen zur Verminderung der Emissionen klimaschädlicher Gase.” Die forcierte Verbreitung regenerativer Energien sei daher ein ganz wesentliches Ziel, der jüngst gemeinsam mit dem Landkreis ins Leben gerufenen Klimaregio Bayreuth. Die hat sich zum Ziel gesetzt, für mehr Klimaschutz einzutreten, die Energieeffizienz in Haushalten und Betrieben zu steigern, den Energieverbrauch in Gebäuden zu senken und die Verbreitung von regenerativen Energien zu unterstützen.