Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

14.01.2010

Planunterlagen liegen aus

Bebauungsplanverfahren “Bamberger Straße / ehemalige Gärtnerei”

Beim Planungsamt der Stadt Bayreuth liegen in der Zeit vom 25. Januar bis einschließlich 26. Februar die Planunterlagen für das Bebauungsplanverfahren “Bamberger Straße/ehemalige Gärtnerei” öffentlich aus. Die Unterlagen können im Neuen Rathaus, Luitpoldplatz 13, Zimmer 908, während der allgemeinen Dienststunden (Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Mittwoch von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr) eingesehen werden.

Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes stehen montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und mittwochs zusätzlich von 14 bis 18 Uhr für Auskünfte zur Verfügung.

Die Nutzung der an der Bamberger Straße gelegenen Gärtnerei wurde vor einigen Jahren aufgegeben. Nunmehr hat sich mit der Firma REWE ein potentieller Nachfolgenutzer gefunden. Es soll ein Lebensmittelmarkt als Vollsortimenter (mit Backshop und Metzgereiabteilung) sowie ein Getränkemarkt mit einer Gesamt-Verkaufsfläche von rund 1.200 m² realisiert werden. Ferner ist ein Gebäude für einen Dienstleistungsbetrieb zwischen Netto-Markt und künftigem REWE-Markt konzipiert.

Der Standortbereich des Planvorhabens ist im Rahmen der Nahversorgungskonzeption für Bayreuth als wichtig eingestuft. Die formulierten Ziele des “Städtebaulichen Einzelhandelsentwicklungskonzeptes für Bayreuth (SEEK)” sind vereinbar mit der geplanten Projektentwicklung.

Mit dem Bebauungsplanverfahren sollen nun die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Realisierung des Lebensmittel-/Getränkemarktes geschaffen werden. Als Art der baulichen Nutzung ist Mischgebiet vorgesehen. Als Ergänzung zum Bebauungsplan ist ein städtebaulicher Vertrag vorgesehen, der Einzelheiten der Nutzung, Größe der Verkaufsfläche, Anlieferzeiten usw. fixieren soll. Im Planungsbereich ist konzipiert die Bamberger Straße dreispurig auszubauen. Somit soll eine Linksabbiegespur zum Lebensmittelmarkt und zum Geseeser Weg geschaffen werden.

Die jetzt vorliegende Planung sieht unter anderem einen Baukörper für den Lebensmittelmarkt vor, der durchgängig mindestens 5 Meter Grenzabstand zur Wohnbebauung an der St.-Nikolaus-Straße und an der Wallstraße hält. Auch die notwendige Lärmschutzwand zur Wohnbebauung an der Wallstraße wurde etwa 3 Meter von der Grundstücksgrenze nach Südosten abgerückt.

Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren aufgestellt. Dies bedeutet, dass das Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung aufgestellt wird. Bedenken und Anregungen können während der Auslegungsfrist beim Stadtplanungsamt schriftlich und mündlich zu Protokoll vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung unberücksichtigt bleiben.