Deutsch English Italiano Francais Chinese Czech Polski
Schriftgröße kleinste Schriftgröße auswählen kleinste Schriftgröße auswählen kleinste Schriftgröße auswählen kleinste Schriftgröße auswählen

Textseite für Sehbehinderte

Seite vorlesen


Landesgartenschau geht nach Bayreuth

Vergabejury hat entschieden: Bayreuth wird 2016 die Landesgartenschau ausrichten

03.04.09

Die Jury zur Vergabe der Bayerischen Landesgartenschauen hat entschieden: Bayreuth bekommt die Landesgartenschau 2016. Im Rathaus ist die Kunde vom Votum der Kommission mit großer Freude aufgenommen worden. "Wir haben uns mit unserer Bewerbung stark engagiert. Allen Mitarbeitern der Stadt und des uns begleitenden Planungsbüros Plancontext gilt mein herzlicher Dank. Für Bayreuth, seine Bürger und die künftigen Besucher wird die Landesgartenschau 2016 ein echtes Highlight", verspricht Oberbürgermeister Dr. Michael in einer ersten Stellungnahme. 

So soll der Auensee im künftigen Ausstellungsgelände aussehen

Für Bayreuth ist der jetzige Zuschlag das glückliche Ende einer langen Bewerbungsgeschichte. Bereits zum dritten Mal hat die Stadt ihren Hut in den Ring geworfen. Trotz zweier erfolgloser Anläufe wurde am Konzept für eine Landesgartenschau stetig weiter gefeilt. "Wir haben gepunktet und gewonnen! Die Landesgartenschau in Bayreuth wird nicht nur für die Bayreuther, sondern für die ganze Region wichtige Impulse setzen. Sie wurde daher auch von Anfang an von der ganzen Region mitgetragen, wofür wir ebenfalls sehr dankbar sind", unterstreicht das Stadtoberhaupt.

Die Kernidee des Bayreuther Konzeptes sieht die Schaffung eines neuen Parks in der Oberen Mainaue vor. Er soll als Verbindung zwischen der Innenstadt und dem barocken Landschaftspark der Eremitage dienen. Es handelt sich hierbei um ein Areal, das derzeit nur über eine geringe Aufenthaltsqualität verfügt. Als symbolische Gastgeberin der Schau fungiert die Bayreuther Markgräfin Wilhelmine. Ihre Bauwerke - und hier vor allem das barocke Opernhaus - stehen auch im Mittelpunkt der aktuellen Bemühungen Bayreuths um Aufnahme ins UNESCO-Welterbe. Die Kosten für die Landesgartenschau 2016 werden in der Wagnerstadt auf rund 12,5 Millionen Euro kalkuliert, wovon etwa 10 Millionen Euro durch die Stadt zu schultern sein werden.

Der richtige Zeitpunkt

"Der Zeitpunkt für ein solches Projekt ist genau richtig", betont OB Dr. Hohl. Aufgrund des Ausbaus der Bundesautobahn A 9 und anstehender Baumaßnahmen für den Hochwasserschutz brauche der Talraum, der zum Ausstellungsgelände werden soll, dringend eine landschaftsplanerische Aufwertung. "Eine Landesgartenschau mit ihren bleibenden Effekten bis hin zu einem Auensee ist hierfür das ideale Projekt."

In den letzten Tagen vor dem gestrigen Besuch der Vergabejury in Bayreuth hatte sich die Stadt vor allem der weiteren Abklärung der Eigentumsverhältnisse am künftigen Ausstellungsgelände gewidmet. "Wir sind bei den Eigentümern auf viel positive Resonanz gestoßen. Auch das hat entscheidend mitgeholfen, die Jury von der Ernsthaftigkeit der Bayreuther Bewerbung zu überzeugen", so Dr. Hohl.

 >> Informationen zum Bayreuther Konzept für eine Landesgartenschau