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„Amerikanische Faulbrut“ auch in Oberkonnersreuth aufgetaucht

Stadt hat das Sperrgebiet erweitert

31.10.11

Nachdem im September die Bienenkrankheit „Amerikanische Faulbrut“ nahe des Stadtteils Meyernreuth ausgebrochen war, ist sie jetzt auch in Oberkonnersreuth aufgetaucht. Aus diesem Grund wurde das Sperrgebiet erweitert (s. Karte unten). Da es sich um eine leicht übertragbare Tierseuche handelt, die den Ausfall und wirtschaftlichen Totalverlust gesamter Bienenvölker zur Folge haben kann, ist die Ausweitung des Sperrgebiets unvermeidbar.

Den Sperrbezirk betreffend sind außerdem folgende Maßnahmen notwendig: Die Besitzer von Bienenvölkern, deren Standorte im Sperrbezirk liegen, müssen ihre Bienenstände unter Angabe des Standortes und der Völkerzahl unverzüglich dem Veterinäramt der Stadt Bayreuth, Adolf-Wächter-Straße 37, 95447 Bayreuth, Tel.: 09 21/1 50 40 66, Fax: 1 50 41 41, E-Mail: veterinaeramt@stadt.bayreuth.de, anzeigen. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf „Amerikanische Faulbrut“ amtstierärztlich zu untersuchen; diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung des an der Seuche erkrankten Bienenbestandes zu wiederholen. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Diese Maßnahmen sind dringend notwendig. Eine rasche und effektive Bekämpfung der weiteren Ausbreitung dieser Seuche ist im Interesse der noch nicht betroffenen Bienenhalter erforderlich, um diese vor wirtschaftlichen Schäden zu bewahren. Auch im Hinblick auf die ökologische Nützlichkeit der Bienen bedürfen noch verbliebene gesunde Bienenvölker umso mehr eines effektiven Schutzes gegen Seuchen.

Sperrgebiet rund um die Ausbruchsstelle