Deutsch English Italiano Francais Chinese Czech Polski
Schriftgröße kleinste Schriftgröße auswählen kleinste Schriftgröße auswählen kleinste Schriftgröße auswählen kleinste Schriftgröße auswählen

Textseite für Sehbehinderte

Seite vorlesen


Bayreuth erinnert an Max von der Grün

Stadt will eine Gedenktafel am Geburtshaus des in Bayreuth geborenen Schriftstellers anbringen

24.11.11

Max von der GrünDie Stadt Bayreuth erinnert an den im Stadtteil St. Georgen geborenen Schriftsteller Max von der Grün künftig auch mit einer Gedenktafel an seinem Geburtshaus "Hinter der Kirche 1". Damit entspricht die Stadt einer Anregung von Stadtrat Ernst-Rüdiger Kettel. Von der Grüns Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 85. Mal. Bereits seit Ende 2008 gibt es eine Max-von-der-Grün-Straße im Neubaugebiet Nähe Kreuzstein.

Die Familie von der Grün ist bereits im 16. Jahrhundert als Bewohner der Stadt Bayreuth nachweisbar.

Um auf das etwas abseits gelegene Geburtshaus des Schriftstellers hinzuweisen, wird auch ein Wegweiser an einer Laterne oder in Verbindung mit einem Verkehrsschild angebracht. Neben der Gedenktafel am Geburtshaus in St. Georgen wird die Stadt zudem das Straßenschild der Max-von-der-Grün-Straße um einen erläuternden Hinweis zur Namensgebung ergänzen.

Max von der Grün erblickte als Sohn eines Schuhmachers und einer Porzellanarbeiterin am 25. Mai 1926 das Licht der Welt in Bayreuth. Er wuchs in Mitterteich in der Oberpfalz in einer streng lutherisch geprägten Familie auf. Max von der Grün war verheiratet und Vater zweier Söhne. Der Schriftsteller lebte von 1963 bis zu seinem Tod am 7. April 2005 in Dortmund.

In seinen Büchern beschäftigte sich Max von der Grün mit der Arbeitswelt und aktuellen politischen, privaten sowie auch sozialen Problemen. Er gilt deshalb als einer der wichtigsten deutschen Vertreter der Literatur der Arbeitswelt in der Nachkriegszeit. Seine Werke wurden zum Teil mehrfach verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen - so unter anderem 1998 den Kogge-Literaturpreis der Stadt Minden, 1991 den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, 1988 den Literaturpreis Ruhr und 1981 den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe.