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"Aktive Zentren" - Leben findet Innenstadt

Alle Interessierten sind am 18. April zur Auftaktveranstaltung eingeladen

16.04.12

Das Projektgebiet erstreckt sich über einen Großteil der Innenstadt.Die Förderung der Innenstadt ist für die Bayreuther Stadtentwicklung seit jeher ein wichtiges Anliegen. Prozesse wie „Aufschwung Innenstadt“, das „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept“ und jüngst die sogenannten „Vorbereitenden Untersuchungen“ für die neuen innerstädtischen Sanierungsgebiete sind inhaltliche und strategische Grundlagen für die qualitative Weiterentwicklung der Innenstadt.

Gerade auch im Rahmen der Städtebauförderung wurden bisher zahlreiche positive Entwicklungsimpulse gesetzt. All diese Aspekte sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Bayreuther Innenstadt nun in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ des Bundes und des Freistaates Bayern aufgenommen wurde.

Programmziele

Das Programm hat zum Ziel, die Innenstadt als aktives Zentrum zu stärken sowie eine attraktive urbane Entwicklung zu fördern. Ein fester Bestandteil des Programms und auch wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausgestaltung sind öffentlich-private Kooperationen. Gewerbetreibende, Eigentümer und Bewohner sollen sich für ihre Stadt engagieren und eigeninitiativ Verantwortung übernehmen. Private Investitionen und gemeinsam entwickelte Projekte und Maßnahmen, die der Stärkung der Innenstadt zuträglich sind, werden im Rahmen eines sogenannten Projektfonds durch öffentliche Förderung bezuschusst. Dabei gilt das Motto: „Jeder private Euro für das Projektgebiet wird durch die öffentliche Hand verdoppelt.“

Projektmanagement und Organisation

Mit der Durchführung und Koordination des Programms wurde die CIMA Beratung + Management GmbH gemeinsam mit dem Planungsbüro UmbauStadt beauftragt. Die CIMA betreut seit über 20 Jahren Stadtentwicklungsprozesse und hat im Städtebauförderungsprogramm „Aktive Zentren“ bereits einen großen Erfahrungsschatz aus anderen Kommunen vorzuweisen.

Begleitet wird das CIMA-Projektmanagement von einer sogenannten Lenkungsgruppe, die aus Vertretern der Stadtverwaltung (insbesondere Stadtplanung und Wirtschaftsförderung), des Treuhänders für Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen der Stadt Bayreuth (TES), der Bayreuth Marketing und Tourismus GmbH (BMTG), des Einzelhandelsverbandes (HBE), des Hotel- und Gaststättenverbandes, der Sparkasse Bayreuth, der Regierung von Oberfranken sowie den Distriktvorstehern aus dem Projektgebiet besteht. Diese Lenkungsgruppe berät und entscheidet unter anderem auch – anhand im Vorfeld festgelegter Kriterien – über die Förderfähigkeit von neuen Projekten zur Stärkung des Projektgebietes. Als Anlaufstelle wird als „Zentren-Büro“ das ehemalige Umbaubüro in der Kanzleistraße 6 eingerichtet. Der zuständige Projektmanager der CIMA, Achim Gebhardt, ist – zusätzlich zu individuell vereinbarten Terminen und der konkreten Projektarbeit – jeden dritten Donnerstag im Monat im „Zentren-Büro“ anzutreffen.

„Aktive Zentren“-Handlungsfelder

Um eine erfolgreiche Durchführung des Programms zu garantieren, wurden im Vorfeld – aufbauend auf den bisherigen Untersuchungen und in Abstimmung mit den beteiligten Akteuren – bereits die Haupthandlungsfelder sowie ein Bündel an ersten Maßnahmen und Projekten abgestimmt. Wichtige Handlungsfelder sind dabei unter anderem die Optimierung der Immobiliensituation und der verfügbaren Frei- und Grünflächen im Projektgebiet. Zum Maßnahmenspektrum des „Aktive Zentren“-Projektes in Bayreuth gehören dementsprechend zum Beispiel Anlieger-Workshops zur Gestaltung des Dammwäldchens, Eigentümergespräche und Immobilienberatungstage. Außerdem wird das Projektmanagement am 26. September 2012 im Sinne der Unterstützung der weiteren Qualifizierung der Innenstadtwirtschaft die sogenannte Serviceoffensive des Handelsverbandes Bayern erstmals auch für Nicht-Mitglieder des Handelsverbands anbieten.

Informations- und Auftaktveranstaltung am 18. April

Um eine umfassende Information zum Programm zu gewährleisten, möchte die Stadt Bayreuth zu Beginn des Projektes alle Anlieger und Interessierte einladen zu einer öffentlichen Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 18. April, 19 Uhr, im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses (Luitpoldplatz 13, 95444 Bayreuth). Im Rahmen der Veranstaltung wird über die grundlegenden Ideen, Ziele und Kernelemente des Programms sowie die Programmdurchführung informiert. Gleichzeitig soll die Informationsveranstaltung als Plattform zum gemeinsamen Austausch über mögliche Ansatzpunkte, bestehende Konzepte sowie neue Projekte und Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Innenstadt dienen.

   
 

Das Projektmanagement:
Ansprechpartner sind: Achim Gebhardt, Martin Fladt (Projektmanagement), Tobias Bödeker, Klaus Späth (Stadtplanungsamt), Gerhard Deyerling (Sanierungsträger)

Das Zentren-Büro:
Kanzleistraße 6, 95444 Bayreuth

Öffnungszeiten:
Jeder dritte Donnerstag im Monat zwischen 12 und 14 Uhr und vor allem nach Vereinbarung.

Projektgebiet:
Das Projektgebiet erstreckt sich über einen Großteil der Innenstadt. Eingefasst wird es von der Kanalstraße im Norden, der Dammallee und dem Hofgarten im Süden. Im Westen bilden der Hohenzollernring, im Osten die Richard-Wagner-Straße bis zur Volkshochschule die Grenzen des Projektgebietes.