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Stadt strebt unverändert Ankauf des Leuschner-Geburtshauses an

04.10.12

Die Stadt Bayreuth verfolgt unverändert das mittel- bis langfristige Ziel, das Geburtshaus Wilhelm Leuschners in Moritzhöfen zu erwerben. Die Leuschner-Gedenkstätte hat für die Stadt einen hohen Stellenwert. Gleiches gilt für die bildungspolitische Arbeit der Wilhelm-Leuschner-Stiftung, die die Stadt unterstützt.

Die Stadt Bayreuth hat durch einen bis Ende 2016 geltenden Mietvertrag, der zudem die Option auf eine Verlängerung um weitere fünf Jahre bietet, die Weichen für eine langfristige Unterbringung der städtischen Gedenkstätte im Geburtshaus Leuschners gestellt. Darüber hinaus wurde mit dem Eigentümer auch über einen möglichen Erwerb des gesamten Anwesens gesprochen. Ungeachtet des Umstands, dass dies von Eigentümerseite derzeit abgelehnt wird, hat der Hauptausschuss des Stadtrats an seinem Auftrag an die Verwaltung festgehalten, mittel- bis langfristig einen Erwerb anzustreben.

Wie das Rathaus weiter ausführt, hat die Leuschner-Gedenkstätte - er war einer der führenden Köpfe der deutschen Widerstandsbewegung gegen das NS-Regime - für die Stadt Bayreuth einen hohen Stellenwert. Um der Bedeutung seiner Person und seines politischen Kampfes einerseits, aber auch der Bayreuther Stadtgeschichte andererseits gerecht zu werden, hat die Stadt die Gedenkstätte im September 2003 eingerichtet. Mit ihr soll daran erinnert werden, dass eine der herausragenden Persönlichkeiten der Widerstandsbewegung ihre Wurzeln in Bayreuth hat.