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Startschuss für Diskussionsprozess um mehr Kinderfreundlichkeit ist gefallen

Auftakt im Kommunalen Jugendzentrum: Bayreuth begibt sich auf den Weg zur kinderfreundlichsten Stadt

01.03.13

Auftaktveranstaltung im KOMMUnter dem Motto "Bayreuth ist kinderfreundlich - auf dem Weg zur kinderfreundlichsten Stadt Deutschlands" ist am 28. Februar im Kommunalen Jugendzentrum der Startschuss für einen umfassend angelegten Diskussionsprozess gefallen, wie Bayreuth seine Qualitäten als kinder- und familienfreundliche Stadt weiter ausbauen kann.

Zu der Auftaktveranstaltung hatte die Stadt gemeinsam mit dem Lokalen Bündnis für Familie zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sozialverbänden sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Rund 80 Teilnehmer fanden den Weg ins Kommunale Jugendzentrum, um über das Thema Familien- und Kinderfreundlichkeit zu diskutieren. 

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt gesellschaftspolitisch immer mehr an Bedeutung. Bayreuth hat auf diesem Feld viel zu bieten und verfügt über eine große Spannbreite der Möglichkeiten. Hierin waren sich Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, 2. Bürgermeister Thomas Ebersberger und Peter Krodel vom Stadtjugendamt in ihren einleitenden Ausführungen einig. "Dennoch gibt es Bereiche, in denen sich die Stadt verbessern kann oder bereits vorhandene Angebote vielleicht attraktiver, auf jeden Fall aber bekannter machen muss", betonte Merk-Erbe und dankte dem 2005 gegründeten Lokalen Bündnis für Familie für die Grundlagenarbeit der vergangenen Jahre.

In sechs Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer anschließend, wie sich Bayreuth dem selbstgesteckten Ziel, kinderfreundlichste Stadt Deutschlands zu werden, erfolgversprechend stellen kann. Die Gruppen widmeten sich mit ersten Ideensammlungen den Themen

-  Vereinbarkeit von Familie und Beruf
-  Mobilität in der Stadt
-  Betreuung/Bildung/Schule
-  Spielen in der Stadt
-  Offene Ideenbörse

In den Arbeitskreisen sollen in den kommenden Wochen Leitlinien und letztlich ein Maßnahmenkatalog zur Steigerung der Kinderfreundlichkeit erarbeitet werden, der dann den städtischen Beschlussgremien vorgestellt werden wird. Da die Kinderfreundlichkeit einer Stadt ein beständiger Prozess ist, wird auch bei der Umsetzung der Maßnahmen stets darauf zu achten sein, was sinnvoll ist und wo Eltern tatsächlich der Schuh drückt.

Der Zeitplan  für die Erarbeitung des Bayreuther Masterplans für mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit ist ehrgeizig. Weitere Treffen in den Arbeitsreisen sind bereits für die nächsten Wochen geplant, Mitte Mai sollen die dort erarbeiteten Ergebnisse dann zusammengeführt werden. Nach der Sommerpause will das Rathaus den Maßnahmenkatalog dem Jugendausschuss und dem Stadtrat vorstellen.

Interessierte sind in den Arbeitsgruppen willkommen

Die Arbeitsgruppen bleiben weiterhin offen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in den laufenden Diskussionsprozess einbringen wollen, sind jederzeit herzlich willkommen. Die Termine für das nächste Treffen sowie Ansprechpartner und Kontaktdaten stehen auf bayreuth.de zum Download zur Verfügung.