Deutsch English Italiano Francais Chinese Czech Polski
Schriftgröße kleinste Schriftgröße auswählen kleinste Schriftgröße auswählen kleinste Schriftgröße auswählen kleinste Schriftgröße auswählen

Textseite für Sehbehinderte

Seite vorlesen


Bahnanbindung: Positive Signale aus Berlin

Verkehrsminister Dr. Ramsauer sichert städtischer Delegation Unterstützung bei wichtigen Forderungen zu

31.07.13

Der Franken-Sachsen-Express in Bayreuth.Positive Signale aus Berlin für die Forderung der Region Bayreuth nach einer besseren Bahnanbindung: Eine städtische Delegation unter der Leitung von Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe hat am heutigen Mittwoch, 31. Juli, an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer eine diesbezügliche Resolution übergeben.

Zentrale Forderung des Papiers ist die rasche und vollständige Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale. Der Bundesverkehrsminister versicherte der Delegation aus der Wagnerstadt seine positive Einschätzung des Bayreuther Forderungskatalogs. Die Bemühungen, die vollständige Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale von Nürnberg nach Dresden unter Einbindung Bayreuths auch im neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 als vordringlichen Bedarf festzuschreiben, werde er unterstützen.

Rückenwind verspürte die Delegation aus Bayreuth auch beim wichtigen Thema der Elektrifizierung des Streckenastes zwischen Bayreuth und Schnabelwaid. Er soll für die leistungsfähige Anbindung Bayreuths an eine elektrifizierte Sachsen-Franken-Magistrale gewährleisten. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe: "Es ist uns gelungen, dem Minister die Notwendigkeit und Plausibilität dieser Infrastrukturmaßnahme für Bayreuth als Oberfrankens größte Stadt, als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Region nahe zu bringen. Die Rückreise treten wir daher mit dem guten Gefühl an, dass das Bundesverkehrsministerium die Bayreuther Belange mit großer Ernsthaftigkeit wahrnimmt".

In diese Richtung zeigt auch die Zusage Dr. Ramsauers, sich dafür einzusetzen, dass die Elektrifizierung des Streckenabschnitts Marktredwitz - Nürnberg in die Sammelvereinbarung des Bundes zur Finanzierung von Vorplanungen aufgenommen wird. Damit wäre die Grundlage für vertiefte Grobplanungen zur Elektrifizierung dieses Teilabschnitts geschaffen.

Die Oberbürgermeisterin wurde bei ihrem Termin in Berlin vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und Bayreuther Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk (CSU), von den beiden Bayreuther Landtagsabgeordneten Dr. Christoph Rabenstein (SPD) und Thomas Hacker (FDP) sowie von den Stadtratsmitglieder Dr. Stefan Specht (CSU) und Stephan Müller (Bayreuther Gemeinschaft) begleitet.

Die Resolution, die von Merk-Erbe in gleichlautender Form bereits Anfang Juli bei einem Termin im Münchner Maximilianeum an den Bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil überreicht worden war, war im Mai anlässlich eines Symposiums der Anliegerregionen der Sachsen-Franken-Magistrale im Bayreuther Rathaus formuliert worden. Über 90 Teilnehmer, darunter auch Staatssekretäre des Bundes sowie der Freistaaten Bayern und Sachsen, hatten daran teilgenommen. Sie wird von einer Vielzahl gesellschaftlicher Gruppen, darunter die oberfränkischen Wirtschaftskammern, die Universität Bayreuth sowie die Bürgermeister der gesamten Region, mitgetragen.

Übergabe der Bayreuther Bahnresolution im Bundesverkehrsministerium (von links): Landtagsabgeordneter Dr. Christoph Rabenstein, Staatssekretär Hartmut Koschyk, Landtagsabgeordneter Thomas Hacker, Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Stadtrat Stephan Müller und Stadtrat Dr. Stefan Specht.

Übergabe der Bayreuther Bahnresolution im Bundesverkehrsministerium (von links): Landtagsabgeordneter Dr. Christoph Rabenstein, Staatssekretär Hartmut Koschyk, Landtagsabgeordneter Thomas Hacker, Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Stadtrat Stephan Müller und Stadtrat Dr. Stefan Specht.