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Verschlechterung des Fahrplans abgewendet

Integriertes Fahrplankonzept auf der Sachsen-Franken-Magistrale hat auch über 2014 hinaus mit attraktiven Reisezeiten Bestand

27.02.14

Die massive Intervention der Oberbürgermeister des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes bei den Fahrplanverantwortlichen für den Sachsen-Franken-Express trägt Früchte: Die zunächst von den sächsischen Verkehrsverbünden geplante Änderung des Fahrplans, die eine Verlängerung der Fahrzeiten von Nürnberg beziehungsweise Bayreuth nach Dresden um 45 Minuten bedeutet hätte, konnte verhindert werden.

Aufgrund umfangreicher Anpassungen der Fahrpläne vor allem auf bayerischer Seite wird auch zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres sichergestellt sein, dass alle Dieselzüge nach Hof kurze Übergänge zu den elektrischen Zügen nach Sachsen haben, auch in Gegenrichtung. Ab diesem Zeitpunkt werden alle Zugverbindungen in Sachsen auf elektrische Züge umgestellt, damit die vor wenigen Wochen bis Hof verlängerte Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale vollständig von den wirtschaftlichen und umweltfreundlichen elektrischen Zügen genutzt werden kann. Die im laufenden Fahrplan noch von Nürnberg bis Dresden im 2-Stunden-Takt fahrenden Dieselneigezüge werden dann in Hof enden.

„Ich bin sehr erleichtert, dass das monatelange Ringen um den Erhalt des Integralen Taktfahrplans und damit der bisherigen Reisezeiten nun erfolgreich beendet werden konnte. Dank des hartnäckigen Einsatzes des Städtenetzes war es möglich, die Fahrplan-Verantwortlichen von der Bedeutung dieses Konzeptes zu überzeugen. Im schlimmsten Fall wäre ansonsten der die Ländergrenzen überschreitende Schienenverkehr auf der Sachsen-Franken-Magistrale zur Randerscheinung verkümmert“, so Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe.

Nun gilt es, das Hauptaugenmerk auf die baldige Fortführung der Elektrifizierung auf bayerischer Seite zwischen Hof und Nürnberg zu legen. „Erst mit der vollständigen Elektrifizierung der Magistrale können wir die Qualität der Bahnanbindung erreichen, die wir dringend benötigen. Deshalb haben wir weitere Initiativen gestartet, damit dieses Anliegen zu einem vordringlichen politischen Thema entlang der Sachsen-Franken-Magistrale wird“, betont die Oberbürgermeisterin. Merk-Erbe verweist in diesem Zusammenhang auf die geplante Gründung einer Interessensinitiative der Kommunen entlang der Pegnitztalstrecke von Nürnberg bis Bayreuth und Cheb.