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Wirtschaftsschule: Die Raumnot hat bald ein Ende

Richtfest für Schulneubau - Stadt investiert über 1,6 Millionen Euro

28.02.14

Richtfest an der Wirtschaftsschule

Die Raumnot in der Städtischen Wirtschaftsschule hat bald ein Ende: Im Beisein von Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe wurde jetzt das Richtfest für den Neubau mit einem Investitionsvolumen von 1,67 Millionen Euro in der Brandenburger Straße gefeiert. Insgesamt entstehen derzeit über 670 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche. „Nach jahrelangem Hin und Her freue ich mich, dass die Städtische Wirtschaftsschule nun endlich die dringend notwendige Erweiterung bekommt“, sagte die Oberbürgermeisterin.

Die Raumnöte der städtischen Wirtschaftsschule haben die zuständigen Dienststellen im Rathaus und die Stadtratsgremien nämlich über viele Jahre hinweg beschäftigt. Bereits im Jahr 2007 beauftragte der Stadtrat die Verwaltung, ein Schulraumprogramm bei der Regierung von Oberfranken zu beantragen. Angesichts der schwierigen städtischen Haushaltssituation stand das Projekt immer wieder auf der Kippe. Die Suche nach einer möglichst wirtschaftlichen Lösung und damit verbunden die Prüfung von alternativen Standorten für die Schule führten dazu, dass letztlich erst im Februar 2013 die Baugenehmigung erteilt werden konnte.

Seither geht es allerdings Schlag auf Schlag: Im Juli 2013 fand der Spatenstich statt, nur sieben Monate später wird Richtfest gefeiert, und im Herbst soll der Neubau fertig sein. Dann beginnen Sanierung und Umbau des Altbaus mit zusätzlich rund 455.000 Euro Kosten. „Die Investition in die Städtische Wirtschaftsschule ist ein gutes Signal für den Bildungsstandort Bayreuth“, so Merk-Erbe.

Der dreigeschossige Baukörper des neuen Erweiterungstrakts erstreckt sich entlang der Brandenburger Straße und erhält in jeder Ebene drei Klassenzimmer. Im Erdgeschoss wird ein Klassenzimmer als Multifunktionsraum für Biologie-, Physik-, Kunst- und Musikunterricht ausgestattet. Ein neues Treppenhaus verbindet die unterschiedlichen Ebenen von Alt- und Neubau und schafft eine optische Zäsur durch eine Glasfassade, ein Flachdach und eine gesonderte Farbgestaltung. Das Dach über dem Klassentrakt erhält in Anlehnung an den bestehenden Baukörper ein Walmdach. Der Erweiterungsbau wird in Ziegelmauerwerk mit Dämmfüllung und Stahlbeton erstellt.

Durch den Erweiterungsbau werden im Altbau Kapazitäten frei, die dringend für Fachräume, für einen Mehrzweckraum, die Verlagerung der Schulverwaltung einschließlich des Lehrerzimmers, die Bibliothek und für die Erweiterung der Pausenhalle benötigt werden. Der Altbau wird umgehend nach Bezug des Neubaus umgebaut. Die erste Maßnahme wird der Einbau eines Aufzuges sein. Nach Abschluss aller Bauarbeiten wird der dann nicht mehr benötigte marode Schulpavillon abgerissen.