Als ein in das Stadtgebiet einlaufender Talraum verbindet die Obere Mainaue das Stadtgebiet mit der freien Landschaft. So kommt dem Areal neben der städtebaulich relevanten
Frischluftfunktion eine wichtige gesamtstädtische Erholungsfunktion zu. Gleichzeitig entsteht ein Quartierspark der die Freiflächendefizite der angrenzenden Stadtteile mildert.
Besonders für die unmittelbar angrenzenden Quartiere St. Georgen im Norden, Hammerstatt im Westen und Neue Heimat im Süden entsteht ein wichtiger Erholungsraum sowie neue Anbindungen
und Verknüpfungen. Zusammen mit Maßnahmen im Zuge von Städtebauförderungsprogrammen sollen hier vorhandene Schwächen und Defizite ausgeglichen werden. Das Gelände
wird heute überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Von der Stadtbevölkerung wird es bereits stark als Verbindungsraum frequentiert, bietet aber selbst kaum Aufenthaltsqualitäten
für Erholungssuchende. Im Rahmen der Gartenschau soll deshalb hier eine Parkanlage entstehen mit neuen und frei nutzbaren Ruhe- und Aktionsange-
boten für alle Altersgruppen.
Die Obere Mainaue im östlichen Stadtgebiet wurde bereits in den früheren Gartenschaubewerbungen Bayreuths als geeigneter Standort für eine Landesgartenschau angesehen. Folgende Punkte sprechen unverändert für den Standort:
Abb.: Lage und Verknüpfungen des "Neuen Parks"
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