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Wärme-Kälte-Zentrale Süd eingeweiht

Contracting-Projekt zwischen Universität und BEW versorgt Hochschule mit Energie

03.05.12

Einweihung der neuen WKZ SüdMit der Expansion der Universität geht gleichzeitig ein Mehrbedarf an Energie einher: Ein Großteil davon kommt seit etwa zwei Wochen aus der neuen Wärme-Kälte-Zentrale (WKZ) Süd, die am Mittwoch, 2. Mai, eingeweiht wurde. Als Contracting-Partner steht der Hochschule die BEW Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs-GmbH zur Seite.

BEW-Geschäftsführer Jürgen Bayer sprach bei der Einweihungsfeier davon, dass die zehnmonatige Bauzeit von einem „mehr als ruhigen Verlauf“ gekennzeichnet gewesen sei. Alle beteiligten Unternehmen hätten optimal zusammengearbeitet. Entstanden sei laut Bayer eine Anlage auf höchstem Niveau, „ein Sahnestückchen der Technik, was Kälte und Wärme angeht“. Zusammen mit Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Regierungsdirektorin Ricarda Rabenbauer von der Zentralen Universitätsverwaltung und Ekkehard Beck, ehemals Kanzler der Universität Bayreuth, eröffnete Bayer dann offiziell die WKZ. Im Anschluss daran ließen sich Interessierte die Vorgänge in der neuen Energiezentrale von Experten erklären. Die Oberbürgermeisterin zeigte sich beeindruckt von der Anlage und empfahl das Contracting als zukunftsfähiges Geschäftsfeld.

Insgesamt wurden 2,26 Millionen Euro investiert, um die alte WKZ von 2005 optimal ergänzen zu können. Die Uni ihrerseits wendete 1,4 Millionen Euro für die Anbindung an die Gebäude der Hochschule auf.

Errichtet wurde die WKZ Süd nahe dem Ökologisch-botanischen Garten der Universität, der einer der Hauptabnehmer von Wärme und Kälte ist. Darüber hinaus erhalten aus der neuen Energiezentrale Labors und Rechenzentrum Kälte und Wärme auf drei verschiedenen Temperaturniveaus. Zwei Kältemaschinen mit je 1,3 Megawatt Leistung produzieren für das 6 Grad-Netz sowie für das 50 Grad-Netz der Universität – dies entspricht in etwa der Leistung eines Windrads. Außerdem wurden zwei vorhandene Blockheizkraftwerke in die neue WKZ integrierte, die Wärme in das 90 Grad-Netz der Hochschule einspeisen. Die Blockheizkraftwerke sind nun auch in die Erzeugung von Dauerwärme und Dauerstrom eingebunden. Eine sinnvolle Maßnahme, wie Jürgen Bayer erläutert: „Blockheizkraftwerke haben dank Kraft-Wärme-Kopplung einen hohen Wirkungsgrad und schonen so wertvolle Ressourcen.“



Verweise:
[1] http://www.bayreuth.de/javascript:history.back(-1);