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Bahnanbindung: Finanzierung der Vorplanung vereinbart

Wichtiger Schritt zur Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale

18.10.12

Die Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale Dresden-Nürnberg kommt voran: Nachdem der Fahrdraht derzeit von Reichenbach im Vogtland nach Hof verlängert und im nächsten Jahr in Betrieb genommen wird, soll nun die Planung zu seiner Weiterführung bis Marktredwitz und Schirnding beginnen. Das Bundesverkehrsministerium und die Deutsche Bahn AG haben jüngst der Finanzierung der Vorentwurfsplanung für diesen Abschnitt zugestimmt.

Damit werden die Forderungen des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes erfüllt, den Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale zumindest stufenweise voranzutreiben. Die Städte hatten bereits vor drei Jahren einen 3-Stufen-Plan vorgelegt, der nun von Bund und Bahn aufgegriffen wird. Der vollständige Ausbau ist zwar im aktuellen Bundesverkehrswegeplan im „Vordringlichen Bedarf“ enthalten, doch fehlen die Haushaltsmittel zur raschen Schließung der verbleibenden Lücke bis Nürnberg. Zudem machen sich verschiedene Kräfte für eine bevorzugte Elektrifizierung von Hof nach Regensburg stark, so dass der Fahrdraht nach Nürnberg in weite Ferne zu rücken droht.

Die nun beschlossenen Planungsarbeiten zur Elektrifizierung machen jedoch deutlich, dass Bund und Bahn daran festhalten, die Strecke von Schirnding über Marktredwitz nach Nürnberg auszubauen und zu elektrifizieren. Die Sachsen-Franken-Magistrale ist in diesem Abschnitt Teil der transeuropäischen Achse Prag-Eger/Schirnding-Nürnberg, die für den Ost-West-Güterverkehr an Bedeutung gewinnt.

Die Elektrifizierung von Hof nach Nürnberg ist Voraussetzung für eine verbesserte Bahnanbindung der Stadt Bayreuth. Mit einem Fahrdraht nach Schnabelwaid kann die Festspielstadt direkt von elektrischen Neigetechnikzügen erreicht werden, die Bayreuth in enger Taktfolge mit dem ICE-Knoten Nürnberg verbinden. Reisende nach Prag oder Dresden werden in Kirchenlaibach den elektrischen Zügen zusteigen. Allein aus ökonomischen und ökologischen Gründen muss Bayreuth den Anschluss an das Elektrische Bahnnetz suchen, um die Verbindungen halten und verbessern zu können.



Verweise:
[1] http://www.bayreuth.de/javascript:history.back(-1);