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Planunterlagen liegen aus

Bebauungsplanentwurf "Technologieachse Bayreuth/Teilbereich 1 - Sondergebiet Forschung und Entwicklung"

26.11.12

Beim Planungsamt der Stadt Bayreuth liegt in der Zeit vom 26. November bis einschließlich 4. Januar der Bebauungsplanentwurf "Technologieachse Bayreuth/Teilbereich 1 - Sondergebiet Forschung und Entwicklung" öffentlich aus.

Der Stadtrat hat in seiner Oktober-Sitzung dem städtebaulichen Konzept „Technologieachse Bayreuth“ zugestimmt. Ferner wurde die Einleitung eines entsprechenden Bebauungsplanverfahrens beschlossen. Das städtebauliche Konzept „Technologieachse Bayreuth“ entwickelte sich vor allem aus dem Flächennutzungsplan, aus dem „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept“ (ISEK) mit den Impulsprojekten „Technologieachse" und „Zwei grüne Ringwege“ sowie aus dem „Gewässerentwicklungsplan“.

Wichtige Ziele sind unter anderem

• die Schaffung eines durchgängigen Grünzugs mit integriertem Rad- und Fußweg von Norden (Glasenweiher, Rad- und Fußweg Altstadt - Neue Heimat) nach Süden (Oberkonnersreuth, Hohlmühle, Landschaftsraum Bayreuther Süden) sowie die Anbindung an das vorhandene gesamtstädtische Rad- und Fußwegenetz,

• und die Herstellung einer visuellen und verkehrlichen Verbindung von Universität - Wissenschaftspark - Technologiepark durch beispielsweise eine Rad- und Fußwegverbindung vom Universitätscampus über den „Mini-Campus" im Wissenschaftspark zum Technologiepark in Wolfsbach.

Ausgehend vom Gesamtareal Wissenschaftspark bietet sich als erster Teilbereich die Nutzung des Geländes entlang der Universitätsstraße an, dies vor allem aus erschließungstechnischer Sicht. Hier soll ein Sondergebiet Forschung und Entwicklung festgesetzt und als erstes eine Baumaßnahme des Fraunhofer IPA Bayreuth (Institut für Produktionstechnik und Automatisierung) realisiert werden.

Der Neubau des Technikums (Ergebnis eines Wettbewerbs des Fraunhofer-Instituts) wird sich an der Schnittstelle des zukünftigen Wissenschaftsparks und der Universität Bayreuth als schlichter und gleichzeitig markanter fünfgeschossiger Solitär präsentieren und wird so zum Orientierungspunkt im noch unbebauten Areal, an dem sich die neu geplante Bebauung ausrichten kann.

Für das Sondergebiet Forschung und Entwicklung ist eine Fläche von circa 1,2 Hektar vorgesehen, davon circa 0,65 Hektar für das Fraunhofer-Gelände. Die Anbindung an das innerstädtische Verkehrsnetz erfolgt über den bereits ausgebauten Kreuzungsbereich Universitätsstraße/Universität/zukünftiges Sondergebiet Forschung und Entwicklung. Für die innere Erschließung des Areals wird eine Stichstraße mit Wendehammer, einseitigem Gehweg sowie einem Längsparkstreifen vorgesehen. Baumpflanzungen sollen einen alleeartigen Charakter erzeugen.

Die Planunterlagen können beim Stadtplanungsamt im Neuen Rathaus, Luitpoldplatz 13, Zimmer 908 - Öffentliche Planauflage - während der allgemeinen Dienststunden (Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Mittwoch von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr) eingesehen werden. Während dieser Frist besteht die Gelegenheit, die Planung zu erörtern und sich zu ihr zu äußern. Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes stehen montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und mittwochs zusätzlich von 14 bis 18 Uhr für Auskünfte gerne zur Verfügung.



Verweise:
[1] http://www.bayreuth.de/flaechennutzungsplan/b_plan_nr_7_12_1477.html
[2] http://www.bayreuth.de/javascript:history.back(-1);