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Der Tourismus in Bayreuth

Ihrem ersten großen Förderer des Fremdenverkehrs setzten die Bayreuther schon 1705 ein Denkmal. Markgraf Christian Ernst, einst erfolgreicher Feldherr im Krieg gegen die Türken und heute überlebensgroß auf dem Brunnen vor dem Neuen Schloss in Stein gehauen, bewies zu Lebzeiten seinen strategischen Scharfsinn auch in Verkehrsfragen. Er sorgte dafür, dass 1648 der erste Postwagen von Nürnberg nach Leipzig über Bayreuth fuhr, das als Kreuzungspunkt von zwei wichtigen Handelsstraßen ein "Kaiserliches Reiterpostamt" bekam.

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Als sich Anfang des 19. Jahrhunderts der individuelle Tourismus mehr und mehr entwickelte, fand auch immer öfter das Bildungsbürgertum den Weg nach Bayreuth. Der eigentliche Fremdenverkehr begann für die Stadt jedoch erst mit Richard Wagner: Um den Besucherstrom bei den ersten Festspielen im Sommer 1876 in vernünftige Bahnen zu lenken, wurde von der Stadt eigens ein Magistratsofficiant zum amtlichen Quartiervermittler bestellt.

Bedeutender Wirtschaftsfaktor

Zweifellos steht Richard Wagner bis heute im Mittelpunkt des Bayreuth-Tourismus. Dass der Fremdenverkehr für die Stadt aber längst zu einem der wichtigsten überregionalen Imageträger und bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden ist, hat eine ganze Reihe von Gründen. Seinen Ruf als beliebter Kongressort konnte Bayreuth dank der Universität international ausweiten. Durch den Bau neuer und leistungsstarker Tagungshotels wurde die Bettenkapazität inzwischen auf rund 2 400 nahezu verdoppelt. Und mit der Oberfrankenhalle, die 4 000 Personen Platz bietet, wurde die Stadt Gastgeberin für hochkarätige sportliche und kulturelle Ereignisse.

„Aktuelle Schwerpunkte“

Neben den kulturellen Sehenswürdigkeiten und Höhepunkten, wie der „Welt der Wilhelmine“ und den Richard Wagner Festspielen, zeichnet sich Bayreuth Touristisch durch seine Wellness- und Erholungsangebote aus und durch die Vielfältigen Möglichkeiten der aktiven Freizeitgestaltung. Hier sind insbesondere das Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz zu nennen, die dem Touristen eine Vielzahl an Möglichkeiten bieten, wie zum Beispiel Wandern, Radfahren, Skifahren, Kanufahren und vieles mehr. Unterstützt wird diese Entwicklung durch eine attraktive und abwechslungsreiche Gastronomie, die keine Wünsche offen lässt, sowie ein vielfältiges kulturelles Angebot. Der städtische Veranstaltungskalender ist das ganze Jahr über prall gefüllt: von der kleinen Stadtteil-"Kerwa" über Konzertreihen bis hin zu großen Festen unter freiem Himmel. Einen wichtigen Impuls hat die Tourismusbranche in Bayreuth zudem durch den Bau der Lohengrin Therme in unmittelbarer Nachbarschaft zum barocken Landschaftsgarten der Eremitage erhalten.

Mit Leib und Seele geniessen

Unterstützt wird diese Entwicklung durch eine attraktive und abwechslungsreiche Gastronomie, die keine Wünsche offen lässt, sowie ein vielfältiges kulturelles Angebot. Der städtische Veranstaltungskalender [1] ist das ganze Jahr über prall gefüllt: von der kleinen Stadtteil-"Kerwa" über Konzertreihen bis hin zu großen Festen unter freiem Himmel.

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Verweise:
[1] http://www.bayreuth.de/tourismus_kultur_freizeit/veranstaltungen_285.html