Stadt Bayreuth

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18.02.2009

Räumen und Streuen – so geht’s richtig!

Tipps des Stadtbauhofs zur Räum- und Streupflicht – Bitte auch die Zugänge zu den Mülltonnen von Schnee und Eis freimachen

Winterdienst; Foto: pixelioAngesichts der ausgiebigen Schneefälle der vergangenen Tage macht der Stadtbauhof auf einige grundsätzliche „Spielregeln“ beim Winterdienst aufmerksam. Der Bauhof weist zudem darauf hin, dass auch die Zugänge zu den Standplätzen der Müllgefäße regelmäßig von Schnee und Eis freigemacht werden müssen.

Der Räum- und Streudienst der Stadt ist in Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Die mit dem Winterdienst beauftragten Mitarbeiter des Stadtbauhofs rücken werktags bereits um 3 Uhr früh aus, um die Haupteinfallstraßen zu sichern. Es folgen, je nach Straßenverhältnissen, die Hauptstraßen, verkehrswichtige und gefährliche Bereiche sowie die Strecken der öffentlichen Verkehrsmittel. Fahrbahnen mit geringer Bedeutung für den Verkehr, etwa Wohnstraßen, werden schon seit geraumer Zeit nur noch geräumt, nicht jedoch gestreut.

Bei größeren Schneemengen können die Winterdienstfahrzeuge die Hauptverkehrsstraßen nicht immer sofort räumen und streuen. Dies gilt vor allem dann, wenn der Räumdienst mit den Hauptstoßzeiten des Berufsverkehrs zusammenfällt und dementsprechend behindert wird. Die Stadt bittet daher um Verständnis, dass Unannehmlichkeiten durch winterliche Straßenverhältnisse nicht immer zu vermeiden sind.

Winterdienst auf Radwegen

Bei Schnee und Eis sind erfahrungsgemäß nur wenige Radfahrer unterwegs. Trotzdem bemüht sich der Stadtbauhof, auch die Radwege zu räumen und zu streuen. Bei jenen, die unmittelbar auf Fahrbahnen abmarkiert sind, ist dies jedoch bei größeren Schneemengen nicht mehr möglich, da der weggeschobene Schnee auf ihrer Fläche abgelagert wird.

Räumen der Gehwege

Die öffentlichen Gehwege müssen auf der ganzen Länge, mit der sie an einem angrenzenden Grundstück liegen, bei Schneefall oder Glatteis werktags von 7 bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr geräumt und gestreut werden. Das Streuen von Tausalz oder ätzenden Mitteln ist grundsätzlich nicht erlaubt. Nur bei besonderer Glättegefahr, etwa an Treppen oder starken Steigungen – darf Tausalz verwendet werden.

Die Gehwege müssen so breit geräumt werden, wie es für den Fußgängerverkehr nötig ist. Falls vor einem Grundstück kein Gehweg vorhanden ist, muss am Straßenrand ein Streifen von einem Meter Breite gesichert werden. Dies gilt auch für Straßen, bei denen nur auf einer Seite ein Gehweg vorhanden ist beziehungsweise für unbebaute Grundstücke, soweit sie innerhalb der geschlossenen Ortlage liegen.

Abgeräumter Schnee kann am Rand des Gehweges gelagert werden, soweit er für die Fußgänger keine Behinderung darstellt. Ist dies nicht möglich, so muss er spätestens am folgenden Tag von der öffentlichen Straße entfernt und aufs eigene Grundstück geschafft werden. Abflussrinnen, Hydranten, Kanaleinlaufschächte und Fußgängerüberwege müssen freigehalten werden.

Auf den Fahrbahnen im Stadtgebiet darf kein Eis und Schnee abgeladen werden. Auch auf privaten Grundstücken ist dies nur erlaubt, wenn der Eigentümer damit einverstanden ist.

Streugut

Streugut, das in den städtischen Behältern gelagert ist, darf bei Glätte nur in Ausnahmefällen von Privatpersonen verwendet werden. Man sollte sich daher rechtzeitig Streugut im Fachhandel besorgen. Auch Unternehmen, die im Auftrag Winterdienste ausführen, dürfen auf das städtische Streugut nicht zurückgreifen.

Räumen von Einfahrten

Die Räumfahrzeuge können beim Schneepflügen aus technischen Gründen keine Rücksicht auf Einfahrten und Durchgänge nehmen. Sie schieben diese oftmals wieder zu. Leider kann es den Anliegern nicht erspart werden, dann nochmals zur Schneeschippe zu greifen. Auch die Zugänge zu den Standplätzen der Müllgefäße müssen regelmäßig von Schnee und Eis freigemacht werden.

Für Rückfragen und weitere Auskünfte stehen die Mitarbeiter des Stadtbauhofs, Telefon (09 21) 25 18 50 oder 25 18 31 (Gehwegreinigung) zur Verfügung.