Stadt Bayreuth

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Elektro- und Elektronikgeräte

Elektro- und Elektronikgeräte erleichtern den Alltag und sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Doch ihre Lebensdauer ist begrenzt. Sobald sie nicht mehr gebraucht werden, verwandeln sie sich in Elektroschrott mit einerseits wertvollen, andererseits problematischen Inhalten. Der Gesetzgeber hat daraus die Konsequenzen gezogen und erweiterte Vorgaben durch das sogenannte Elektro- und Elektronikgerätegesetz erlassen.

Nähere Angaben zum Gesetz finden Sie hier.

Elektroschrott

Die Stadt Bayreuth hat für ihre Bürgerinnen und Bürger am Wertstoffhof in der Drossenfelder Straße 4 eine Abgabestelle eingerichtet. Dort können ausgemusterte Elektrogeräte montags bis freitags von 10 Uhr bis 17:30 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr kostenfrei abgegeben werden. Eine kostenlose Annahme von Nachtspeicherheizgeräten ist jedoch nur möglich, wenn diese ordnungsgemäß verpackt wurden.

Weiter Informationen zum Thema Nachtspeicherheizgeräte finden Sie hier.

Die Elektrogeräte werden gesammelt und anschließend von einer im Auftrag der Hersteller tätigen Vertragsfirma abgeholt und recycelt. Das gilt für alle Geräte, vom Kühlschrank oder Waschmaschine über Staubsauger, den PC bis hin zum Föhn oder dem „Gameboy“ – nicht zu vergessen das Handy. Elektrogeräte dürfen nicht mehr über die haushaltsübliche Restmülltonne entsorgt, sondern müssen einer getrennten Erfassung zugeführt werden. Gleiches gilt für Leuchtstoffröhren, Energiespar- und LED-Lampen.

Große Elektrogeräte, die selber nicht transportiert werden können, also beispielsweise Kühlschränke oder Tiefkühltruhen, können nach vorheriger Terminabsprache über die Sperrgutabfuhr durch den Stadtbauhof abgeholt werden.

Nähere Angaben zur Sperrgutanmeldung finden Sie hier.

Im Wertstoffhof werden Elektroaltgeräte getrennt erfasst: Haushaltsgroßgeräte (z.B. Waschmaschinen, Elektroherde, Trockner, Geschirrspüler, Nachtspeicherheizgeräte); Kühlgeräte und Ölradiatoren; Bildschirme, Monitore und TV-Geräte; Lampen (Leuchtstoffröhren, Energiespar- und LED-Lampen); Haushaltskleingeräte (z.B. Bügeleisen, Handys, Toaster, Bohrmaschinen, PCs, Drucker, Laptops, Stereoanlagen), Pedelecs (bis 25 km/h) und Photovoltaik-Module.

Die Verbraucher und Anlieferer tragen selbst die Verantwortung, dass sich auf den zu entsorgenden Altgeräten, insbesondere auf Datenträgern, keine persönlichen Daten befinden. Die Anlieferer haben vor der Abgabe von Elektroaltgeräten Batterien und Akkumulatoren, die nicht vom Elektroaltgerät umschlossen bzw. darin eingebaut sind, zu entfernen, z.B. vom Laptop oder vom Akkuschrauber. Diese können separat der Batteriesammlung im Wertstoffhof zugeführt werden.

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Der Gesetzgeber hat zudem die Möglichkeit geschaffen, dass Kunden ihre Altgeräte ab Juli 2016 auch bei Händlern abgeben können, deren Verkaufsfläche mehr als 400 m² beträgt. Dies bedeutet nicht nur, dass Kunden beim Kauf eines Elektrogerätes ein vergleichbares Altgerät kostenfrei zurückgeben dürfen, sondern dass Kleingeräte (bis max. 25 cm Kantenlänge) unabhängig vom Kauf in haushaltsüblichen Mengen dort abgegeben werden dürfen.

Von den Herstellern neu auf den Markt gebrachte Elektro- und Elektronikgeräte sind mit einem Symbol – einer durchgestrichenen Abfalltonne auf Rädern – gekennzeichnet. Es bedeutet, dass Geräte nicht über den Hausmüll oder die Biotonne entsorgt werden dürfen. Vielmehr ist der Verbraucher verpflichtet, diese einer getrennten Erfassung zuzuführen. Selbstverständlich gilt das auch für Elektroaltgeräte, die nicht mit diesem Symbol gekennzeichnet sind.

Elektro

Der Stadtbauhof empfiehlt, noch funktionstüchtige Geräte, die man nicht mehr haben möchte, zunächst im Freundes- oder Bekanntenkreis anzubieten. Verschenken ist allemal sinnvoller als wegwerfen. Ebenso sind Gebrauchtwarenhändler und -märkte oder wohltätige Einrichtungen an guten Geräten interessiert.

Abfallberatung des Stadtbauhofs
0921 251844