Stadt Bayreuth

31.03.2008

Regionalmanagement nimmt die Arbeit auf

Das Foto zeigt von links: Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl, die Regionalmanager Eva Rundholz, Alexander Popp, Gabriela Leitl-Zecho sowie Landrat Dr. Klaus-Günter DietelNach der ersten Gesellschafterversammlung der „Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth GbR“ und der Verabschiedung des Maßnahmenplans für das laufende Jahr, geht das Regionalmanagement nun an die Projektumsetzung. Die Gesellschafterversammlung setzt sich aus zwölf Stadträten der Stadt Bayreuth und weiteren zwölf Mitgliedern des Landkreises und der Gemeinden zusammen. Hinzu kommen Mitarbeiter aus der städtischen Wirtschaftsförderung sowie der Regionalen Entwicklungsagentur des Landkreises. Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl und Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel sind Vorsitzende der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts.

Der Regionalmanagement-Ansatz ergänzt die „Cluster-Offensive“ in der „Allianz Bayern Innovativ“ der Bayerischen Staatsregierung als zweite, regionale Säule und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, und Technologie gefördert. „Bayernweit sind wir der erste Raum, in dem ein derartiges Gemeinschaftsprojekt – zwischen einer kreisfreien Stadt und einem der größten flächenmäßigen Landkreise Bayerns – etabliert wurde“ so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl. Dies unterstreicht nochmals die besondere Innovationskraft der gesamten Maßnahme.

„Stadt und Land – Hand in Hand“
Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel betonte die Bedeutung des Regionalmanagements auch innerhalb größerer Verbundsysteme zum Beispiel innerhalb der Metropolregion Nürnberg. Im Zusammenschluss liege die Stärke und Chance eines Raumes. Es gebe bereits viele Anknüpfungspunkte zwischen der Stadt, den umliegenden Gemeinden und dem gesamten Landkreis, die es gilt stärker und gezielter abzustimmen, aufzugreifen und gemeinsam zu einem tragfähigen Konzept zu bringen. Die Innen- und Außenwirkung des gesamten Raumes könne somit weiter verbessert und das positives Regions-Image gestärkt und gezielt vermarktet werden. Eine vertiefte Kooperation und Vernetzung aller Beteiligten sei ganz entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Region.

Die drei Regionalmanager, Alexander Popp, Gabriela Leitl-Zecho und Eva Rundholz präsentierten ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Abstimmung in der Gesellschafterversammlung.

Grundlegende Schritte beginnen bei der Entwicklung eines aussagekräftigen Logos mit hohem Wiedererkennungswert und der Schaffung einer Corporate Identity. Die Entwicklung einer Marke für den Raum Bayreuth ist ein wichtiges Kriterium für eine effektive Vermarktung und das Bestehen im nationalen und internationalen Wettbewerb.

Familienfreundlichkeit ist eine Priorität
Um dem Verlust der Bevölkerungssubstanz entgegenzuwirken und die Attraktivität für junge Familien zu erhöhen soll eine Strategie entwickelt werden, den gesamten Raum Bayreuth familienfreundlicher zu gestalten. Zeitnahe Teilschritte auf dem Weg dahin sind unter anderem der Aufbau eines Familienportals im Internet und die Zusammenfassung der vielfältigen Angebote unserer Region. „Dabei handelt es sich um generationenübergreifende Angebote“, so Regionalmanager Alexander Popp, „bei denen die unterschiedlichen Stationen eines Lebens berücksichtigt werden.“

Es soll ein gemeinsamer Veranstaltungskalender für Stadt und Landkreis im Internet veröffentlicht werden. Hier wird sich der Einheimische aber auch der Besucher innerhalb kurzer Zeit über Aktivitäten informieren können.

Neuansiedlung von Gewerbetreibenden
Die Bestandsaufnahme und aktive Vermarktung von Gewerbeflächen steht ebenso auf der Agenda, wie die Teilnahme auf regionalen und überregionalen Messen. So wird das Regionalmanagement bereits im Herbst auf der Expo Real in München, der Leitmesse für Investoren in der Immobilienwirtschaft, auf einem Gemeinschaftsstand mit der Metropolregion Nürnberg vertreten sein.

Gesundheitsregion Bayreuth
Das Potenzial, welches im Zukunftsmarkt Gesundheit steckt, werbewirksam aufzugreifen und zu vermarkten, ist ein weiteres wichtiges Feld, in welchem das Regionalmanagement aktiv wird. Die vorhandene Gesundheitsinfrastruktur ist in unserem Raum bereits sehr gut, hier gilt es stärkere Vernetzungen und Transparenz zu schaffen.

„Wir sehen die querschnittsorientierte Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Bayreuth als echte Chance für alle Beteiligten und streben einen kontinuierlichen Entwicklungsprozess in vielen Bereichen zum Beispiel Wirtschaft, Tourismus, Kultur und Umwelt an, um die Lebensbedingungen in unserem Raum weiter zu verbessern und diese noch attraktiver zu gestalten. Dabei ist eine enge und flexible Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis und vor allem auch den einzelnen Institutionen in der Gesamtregion nötig“, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl.

Informationen:
Geschäftsstelle der Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth GbR
Landratsamt
Markgrafenallee 5
95445 Bayreuth
Tel: (09 21) 728 158
E-Mail:  info@region-bayreuth.de