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18.11.2014

Reizvolle Signale aus dem Burgenland

Delegation Bayreuther Stadträte trifft sich mit Spitzenpolitikern – Thermenlandschaft im Blickfeld

EISENSTADT/BAYREUTH – Interessante Gespräche mit Spitzenpolitikern aus dem Burgenland führte eine Delegation Bayreuther Stadträte anlässlich eines Besuchs im österreichischen Bundesland. Bei der Besichtigung der gut funktionierenden St. Martins-Thermenlandschaft bei Frauenkirchen sandte Landeshauptmann Hans Niessl wenige Monate vor dem 25. Jubiläum der Kulturpartnerschaft mit Bayreuth ein Signal Richtung Oberfranken: er könne sich vorstellen, für Impulse bei der defizitären Bayreuther Lohengrin Therme zu sorgen.

Wie der Landeshauptmann ausführte, hätten persönliche Kontakte zu Betreibern und Investoren zur Errichtung der Anlage in der Nähe des Neusiedler-Sees geführt. Wenn von Bayreuth gewollt, könne er sich denken, dass eine in seinem Bundesland bewährte Expertengruppe das Bayreuther Projekt näher unter die Lupe nehme. Besonders die Nähe der Lohengrin Therme zum Bayreuther Golfplatz nannte er „besonders reizvoll“.

Zur vor etwa fünf Jahren eröffneten St. Martins-Thermenanlage (190.000 Besucher im Jahr) gehören ein Hotelkomplex (80.000 Übernachtungen pro Jahr), ein gefluteter Baggersee (Niessl: „Eine Wunde der Natur wurde repariert“) sowie der 300 Quadratkilometer große Nationalpark (UNESCO Welterbe seit 2001), der mit so genannten Safari-Touren erkundet werden kann.

Die Natur stand auch bei einer Gesprächsrunde in der Landeshauptstadt Eisenstadt mit dem Landtagspräsidenten Gerhard Steier im Mittelpunkt. Wie Steier informierte, versorge sich das östliche Bundesland Österreich mit bisher 400 Windkraftanlagen nicht nur zu 100 Prozent mit selbst produziertem Strom, sondern liefere auch noch Strom für andere Regionen, sogar nach Deutschland. Weitere 150 Windräder sind in Planung.

Die Landtagsabgeordnete Gabriele Titzer machte kein Geheimnis aus ihrer Vorfreude auf das anstehende Jubiläumsjahr der Kulturpartnerschaft mit Bayreuth und auf die vorgesehenen Besuche in Oberfranken. Kultureller Leckerbissen war der Besuch der Bayreuther Delegation mit Sabine Steiniger, Klaus Klötzer, Harald Rehm, Ernst-Rüdiger Kettel, Helmut Zartner und Siegfried Zerrenner beim Olymp der Liszt-Interpreten mit Nikolai Lugansky im Geburtsort von Franz Liszt in Raiding. Dazu gehörte auch ein von Hofrat Johannes Pinczolits und Melitta Wagner arrangierter Empfang mit den auch in Bayreuth bekannten dortigen Intendanten Johannes und Gerhard Kutrowatz.