Stadt Bayreuth

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13.08.2015

Resolution zum Erhalt der Klinik Herzoghöhe verabschiedet

Der Ferienausschuss des Stadtrats hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Resolution zur Sicherung des Standorts der Klinik Herzoghöhe in Bayreuth verabschiedet. Sie beinhaltet auch ein umfassendes Kooperationsangebot. Das Papier soll nun an die Verantwortlichen des Entscheidungsprozesses, an die politischen Mandatsträger und weitere Multiplikatoren weitergegeben werden. 

Wie in den Medien bereits berichtet, moniert der Bundesrechnungshof im Bereich der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Nordbayern bei den bestehenden Klinikeinrichtungen zu viele Bettenkapazitäten, so dass seitens der DRV das Neubauprojekt der Klinik Herzoghöhe zunächst nicht weiter verfolgt werden kann.

klinik herzoghoehe (2).klein

Die Klinik Herzoghöhe der Deutschen Rentenversicherung

Die aktuellen Planungen der DRV gehen nun davon aus, dass in Oberfranken nur noch eine Klinik betrieben wird – entweder die Klinik Herzoghöhe in Bayreuth, oder die Klinik in Bischofsgrün.

Für die Region insgesamt, aber auch für die Stadt Bayreuth sind diese Vorgaben nicht nachvollziehbar. Obwohl beide Häuser nahezu voll ausgelastet sind und daher der Betrieb beider Kliniken auch wirtschaftlich gerechtfertigt wäre, beharrt der Bundesrechnungshof darauf, dass die DRV keine Versicherten anderer Rentenversicherungsträger übernehmen darf.

Der Ferienausschuss hat jetzt ein Resolutionspapier verabschiedet, dass sich zum einen gegen diese Vorgaben wendet, zum anderen aber auch deutlich macht, dass die Stadt Bayreuth alles daran setzt, den DRV-Standort Bayreuth zu erhalten und hierfür größtmögliche Kooperation anbietet.