Stadt Bayreuth

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08.12.2005

Restmüll gehört nicht in den gelben Sack

Bei der Entsorgung des täglichen Abfalls macht sich in Bayreuth derzeit eine Unsitte breit: Immer öfter wird in die ausschließlich für Verpackungsmaterialien vorgesehenen gelben Säcke Müll gestopft, der eigentlich in die Restmülltonne gehört. Die Folge: Die Abfuhrfirma muss die falsch befüllten Säcke zurücklassen. Die Stadt appelliert daher an Bayreuths Bürger, die gelben Säcke sachgerecht zu verwenden. Abfälle wie Spielzeug, Putzeimer, Plastikschüsseln, Schaumstoffe, Tapeten, Teppichreste oder baugebundene Folien haben dort nichts zu suchen.

Nur für Verpackungsmaterialien verwenden

Dabei ist der richtige Umgang mit den gelben Säcken so einfach und ihr Verwendungszweck auch deutlich lesbar aufgedruckt. Sie können mit Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Aluminium oder Verbundmaterialien befüllt werden, so zum Beispiel Joghurt- und Quarkbecher, Shampoo- oder Spülmittelflaschen, Plastiktüten, Getränkekartons, Styropor-Formteile, Plastiktüten oder Plastik-Einweggeschirr.

Für die Abgabe von weiteren Verkaufsverpackungen aus Glas, Dosen, Pappe und Papier stehen den Bürgern 79 Wertstoffsammelplätze im ganzen Stadtgebiet zur Verfügung.

Die gelben Säcke dienen ausschließlich dem Sammeln von Verpackungsmaterialien. Werden sie nicht, wie vorgesehen, hierfür verwendet, kann dies als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Durch den Missbrauch der Säcke entstehen zudem unnötige zusätzliche Kosten.

Die Stadtverwaltung bittet daher dringend darum, das Sammelsystem sachgerecht zu verwenden. Falsch befüllte Säcke werden von der Abfuhrfirma nicht abgeholt und müssen zurückgenommen werden. Wer mal mehr Restmüll zu entsorgen hat, als in die Tonne passt, der kann sich zum Preis von 3,83 Euro pro Stück beim Bürgerdienst im Neuen Rathaus, beim Stadtbauhof und auch bei den Müllfahrzeugen grüne Abfallsäcke besorgen. Sie können am Abfuhrtag neben die Restmülltonne gestellt werden. Die städtische Müllabfuhr nimmt sie dann mit.

Und noch ein Hinweis: In Bayreuth werden die Wertstoffsäcke durch das von der DSD AG beauftragte Abfuhrunternehmen abgeholt. Die Termine sind auf dem sogenannten “Küchenzettel” der städtischen Abfallfibel vermerkt. Die Säcke müssen am Abholtag bis spätestens 7 Uhr morgens bereitgestellt werden, damit das Stadtbild nicht unnötig verschandelt wird und keine Verschmutzungen durch verstreutes Material entstehen.

Auskünfte gibt der Abfallberater

Weitere Auskünfte bietet der städtische Abfallberater, Telefon 09 21/25 18 44. Für Fragen rund ums Abholen der gelben Säcke steht zudem das Abfuhrunternehmen TBG – Umwelt- und Entsorgungstechnik, Telefon 09 21/93 05 701, zur Verfügung.