Stadt Bayreuth

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20.06.2006

Richtfest für Neubau am GCE

Einer der großen Investitionsschwerpunkte der Stadt Bayreuth ist in diesem Jahr der Bereich der Bayreuther Schulen. Rund zehn Millionen Euro umfasst das derzeit laufende Ausbau- und Sanierungsprogramm, das von den drei Komponenten Ganztagsbeschulung, achtstufiges Gymnasium (G 8) sowie Investitionen in die Modernisierung der Bayreuther Schulen bestimmt wird. Jüngstes Beispiel: Am Gymnasium Christian Ernestinum (GCE) konnte die Stadt jetzt Richtfest für den Neubau eines Aufenthaltsraumes mit Mittagsverpflegung feiern. Notwendig geworden ist das Bauprojekt im Zuge der Einführung des G 8.

2,5 Millionen Euro fürs achtstufige Gymnasium 

Die baulichen Erfordernisse für das neue achtstufige Gymnasium beschäftigen die Stadt derzeit intensiv. Beim Richtfest für den Neubau am GCE erinnerte Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl an weitere städtische Baumaßnahmen mit einem Volumen von rund 2,5 Millionen Euro, die an vier der fünf Bayreuther Gymnasien anstehen. Planersich, so das Stadtoberhaupt, sei bereits alles vorbereitet. Der Umbau der alten Turnhalle des Graf-Münster-Gymnasiums (GMG) zu einer Aula mit Mittagsverpflegung ist schon angelaufen. Und in Kürze wird auch der Startschuss für den großen GMG-Erweiterungsbau fallen. Zuschüsse aus dem Bundesprogramm „Initiative Zukunft, Bildung und Betreuung“ (IZBB) von rund zwei Millionen Euro sind gesichert. „Ein enormes Paket, das nicht allein dem heimischen Baugewerbe Aufträge und Beschäftigung sichert, sondern auch gut angelegtes Geld in die Zukunft unserer Kinder ist“, so Dr. Hohl.

Fertigstellung bis September

Die Gesamtkosten des Neubaus am Gymnasium Christian-Ernestinum belaufen sich auf rund 350 000 Euro. Die erdgeschossige Erweiterung um 120 Quadratmeter Nutzfläche wird an die vorhandene Pausenhalle angebaut. Sie verfügt über eine Kochgelegenheit mit Speiseausgabe, ein separates Schülercafe und einen Lagerraum. Zum Pausenhof der Schule hin werden zwei überdachte Terrassen geschaffen. Der neue Aufenthaltsraum bildet mit der bestehenden Pausenhalle eine Einheit. Dadurch sind künftig auch schulische Veranstaltungen mit bis zu 640 Personen möglich. OB Hohl: „Dies bedeutet für die Schule und die ganze Schulfamilie einen großen Fortschritt.“ Für den Einsatz mobiler Wände hat denn auch der Förderverein GCE einen Spendenbeitrag von 18 000 Euro aufgebracht.

Geht alles nach Plan, so wird der neue Aufenthaltsraum mit Mittagsverpflegung bereits im September zum Begin des neuen Schuljahres 2006/2007 in Betrieb genommen werden können.