Stadt Bayreuth

11.01.2017

Rückenwind für den Wirtschaftsraum Bayreuth

Bayerischer Ministerrat stimmt Aktionsplan zu, mit dem der Standort Bayreuth nach der Stilllegung der BAT-Zigarettenproduktion gestärkt werden soll

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat im Kabinett über den Aktionsplan Bayreuth berichtet, mit dem der Standort Bayreuth nach der Stilllegung der BAT-Zigarettenproduktion gestärkt werden soll. Unterstützung wurde unter anderem für die Etablierung eines „Instituts für Entrepreneurship und Innovationen mit Innovationswerkstatt und Regionales Innovationszentrum (RIZ)“ signalisiert.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe wertet die in Aussicht gestellte Unterstützung für das von IHK, Handwerkskammer, Universität und Stadt gemeinsam erarbeitete Strukturprogramm als positives Signal für den gesamten Wirtschaftsraum Bayreuth. „Die mit dem Abbau des BAT-Standorts verbundenen Probleme werden in München gesehen. Wir freuen uns über den politischen Rückenwind aus München.“

Mit Blick auf die Etablierung eines Regionalen Innovationszentrums werde die Stadt zügig an die Klärung der offenen Fragen etwa bezüglich eines denkbaren Standorts oder der Finanzierung der laufenden Kosten gehen. „Dies wird in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium und den Projektpartnern vor Ort erfolgen“, so Merk-Erbe.

Das Projekt soll unternehmerisches Denken sowie Innovationen und Technologietransfer fördern, um Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen und die Gründung neuer Unternehmen zu erleichtern.

Gemeinsames Strukturprogramm

In Reaktion auf die Ankündigung des BAT-Standortabbaus hatten IHK, Handwerkskammer, Universität und Stadt im Juli vergangenen Jahres ein gemeinsames Strukturprogramm präsentiert, das den Wirtschaftsraum Bayreuth nachhaltig stärken soll.