Stadt Bayreuth

23.08.2007

Rückenwind fürs Fleischzentrum

Im Fleischzentrum Bayreuth engagiert sich mit der Firma Müller-Fleisch ein neuer Partner. Das Unternehmen mit Sitz im badischen Birkenfeld und Zweigbetrieb in Ulm ist mit 51 Prozent Mehrheitsgesellschafter der neuen Bayreuther Fleisch GmbH. Mit Gründung der neuen Gesellschaft wird die Produktivität des Bayreuther Schlachthofes deutlich verbessert.

Die Bayreuther Fleisch GmbH hat bereits Mitte Juli mit den Schlachtungen im Fleischzentrum begonnen. Im laufenden Jahr 2007 will das Unternehemen bis zu 20.000 Rinder und bis zu 70.000 Schweine schlachten, was für die Auslastung des Bayreuther Schlachthofes und damit für die Wirtschaftlichkeit der von der Bayreuther Schlachthof GmbH betriebenen Einrichtung eine deutliche Verbesserung bedeutet. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2006 waren in Bayreuths Schlachthof 18.600 Rinder verwertet worden.

Bei einem gemeinsamen Pressegespräch im Rathaus mit Vertretern der Firma Müller-Fleisch zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl optimistisch mit Blick auf die neue Kooperation: „Die bisherigen Auslastungsprobleme des Bayreuther Schlachthofes gehören nun der Vergangenheit an.“ Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen sei auf Dauer angelegt. Sie werde dem bislang defizitär betriebenen Schlachthof – und damit auch dem städtischen Haushalt – gut tun. „Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung. Das ist wirklich ein Glücksfall“, so Dr. Hohl.

Mit ausschlaggebend für die Standortentscheidung pro Bayreuth war für die Firma Müller-Fleisch nach Bekunden von Seniorchef Horst Müller der anerkannt hohe Qualitätsstandard und die moderne Infrastruktur des Bayreuther Schlachthofes.

Für die Zukunft hat sich Müller-Fleisch viel vorgenommen. Mittelfristig strebe das Unternehmen, so Horst Müller, weit mehr als eine Verdoppelung seiner Schlachtkapazitäten in Bayreuth an.