Stadt Bayreuth

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29.06.2006

Rückstausicherungen regelmäßig überprüfen

Plötzlich auftretende heftige Regengüsse, die vor allem in den gewitterreichen Sommermonaten immer wieder vorkommen, können zu einer Überlastung des städtischen Kanalnetzes führen. Immer wieder kommt es dabei zu einem Rückstau in die Hausanschlusskanäle beziehungsweise in die Grundstücksentwässerungsanlagen. Das städtische Tiefbauamt rät Hauseigentümern daher, ihre Rückstauverschlüsse regelmäßig fachmannisch warten zu lassen.

Schäden an Gebäuden und Einrichtungen können dauerhaft nur vermieden werden, wenn die unterhalb der Rückstauebene liegenden Entwässerungseinrichtungen durch geeignete technische Vorrichtungen oder Hebeanlagen entsprechend den geltenden Vorschriften abesichert werden.

Nach der Satzung für die öffentliche Entwässerungsanlage der Stadt Bayreuth ist die Rückstauebene die Oberkante Straße beziehungsweise Gelände an der Einleitungsstelle des Anschlusskanals in die öffentliche Kanalisation. Gegen einen Rückstau aus dem Abwassernetz muss sich jeder Hauseigentümer selbst schützen. Die Stadt haftet nicht für Schäden, die hierbei auftreten können.

Rückstausicherungen regelmäßig überprüfen und warten

Das städtische Tiefbaureferat erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass die Grundleitungen auf mögliche Verwurzelungen aber besonders die mechanischen beziehungsweise elektrischen Rückstausicherungen und Hebeanlagen regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft und auch gewartet werden müssen.

Die Rückstauverschlüsse sind mindestens zweimal im Jahr, vorzugsweise im Frühjahr und im Herbst vor den Regenperioden zu warten. Diese Arbeiten sollten von fachkundigem Personal vorgenommen werden. Bei Hebeanlagen wird der Abschluss eines Wartungsvertrages mit einer Fachfirma empfohlen.

Das Tiefbauamt weist auch darauf hin, dass Sand- und Laubfänge an den Fallrohren der Dachrinnen von Zeit zu Zeit gereinigt werden müssen, damit das Regenwasser ungehindert abfließen kann.