Stadt Bayreuth

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27.10.2009

Sanierungskonzept für Stadthalle

Ab Herbst 2013 soll die Stadthalle in ein modernes Theater- und Kongresshaus verwandelt werden

Die Stadthalle Bayreuth soll in ein modernes Theater- und Kongresshaus verwandelt werden. Der Bauausschuss des Stadtrats hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Konzept für die seit geraumer diskutierte Fitnesskur für die Stadthalle befasst. Im Herbst 2013 könnte der Startschuss für die Sanierungsarbeiten fallen.

Was heute noch Zukunftsmusik ist, soll 2013 Realität werden – der Umbau der Stadthalle zu einem modernen Theater- und Kongresshaus. Vor allem die ab 2010 anstehende mehrjährige Sanierung des Markgräflichen Opernhauses lässt die Verschiebung des Projekts zum jetzigen Zeitpunkt geraten erscheinen. Schließlich stehen Bayreuth mit dem Franz-Liszt-Jubiläum 2011 sowie dem großen Richard-Wager-Jubiläum 2013 kulturelle Großereignisse ins Haus, für deren Bewältigung man nicht auch noch auf die Stadthalle als Veranstaltungsort verzichten möchte.    

So könnte die sanierte Stadthalle aussehen

Und so sieht das Konzept für die Stadthallen-Sanierung aus: Das Ingenieurbüro Bühnenplanung Walter Kottke hat mit dem Fremdenverkehrsverein, der Technischen Leitung der Stadthalle und dem städtischen Hochbauamt die erforderlichen Maßnahmen für eine Sanierung der Stadthalle herausgearbeitet. Ebenso maßgeblich an der Planung beteiligt war der Bayreuther Architekt Peter Heilmann.

Neuer EingangsbereichNeuer Eingangsbereich: Der Balkonvorbau der Stadthalle soll abgebrochen und durch eine zweigeschossige Eingangshalle ergänzt werden. Dadurch können alle drei Spielstätten von einer zentralen Halle aus erreicht werden.

Das Große Haus: Damit bei Theatergastspielen die Originalkulissen verwendet werden können, soll das Große Haus im Bereich des derzeitigen Aufganges zum Balkonsaal um eine Seitenbühne vergrößert werden. Die geschwungenen Ränge werden durch gerade und steilere Ränge ersetzt. Bühnentechnik, Licht- und Tonanlage werden auf den aktuellen Stand gebracht; die Garderoben im bisherigen Wandelgang werden verlegt, eine Lounge eingerichtet; die Bestuhlung wird erneuert.

Der Balkonsaal: Durch den Wegfall der hinteren Treppe und die Erschließung über die neue Eingangshalle inklusive Aufzug ist es erforderlich den Saal um 180 Grad zu drehen. Er erhält eine eigene Garderobe und WC-Anlage. Dadurch ist der Raum auch eigenständig nutzbar.

Das Kleine Haus: Soll wie der Balkonsaal eine eigene Gastronomie, Garderobe und Toilettenanlage erhalten. Das Haus ist an die neue Eingangshalle und auch an die Tiefgarage angeschlossen.

Durch alle Umstrukturierungen können alle Säle gleichzeitig und unterschiedlich belegt werden. Ebenso ergeben sich neue Möglichkeiten, die Stadthalle als Fach- und Tagungszentrum zu nutzen.

Die Südseite der sanierten Stadthalle