Stadt Bayreuth

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21.08.2007

Sanierungsprogramm für die Schulen

Während Bayreuths Schülerinnen und Schüler die Zeit des großen Ausspannens genießen, läuft an den zahlreichen Schulgebäuden im Stadtgebiet ein großes Ausbau-, Modernisierungs- und Sanierungsprogramm. 2,8 Millionen Euro steckt die Stadt in diesem Jahr – neben den Investitionen ins neue achtstufige Gymnasium und die Ganztagsbeschulung – in Pflege und Unterhalt der Bausubstanz von über 20 Schulen und Einrichtungen des Schulsports.

Bayreuths Schullandschaft steckt derzeit mitten in einer umfassenden Neustrukturierung. “Alles in allem ein enormes Paket von Aufträgen für die Bau- und Ausbaubetriebe der Region, das daher nicht nur Bayreuths Schulen fit für die Zukunft macht, sondern auch wichtige wirtschaftliche Impulse setzt”, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl.

Neben den millionenschweren Investitionen im Zuge der Einführung des achtstufigen Gymnasiums sowie der Ganztagsbeschulung an der Albert-Schweitzer-Schule erfordert der laufende Bauunterhalt für die vielen Bayreuther Schulen von der Stadt Jahr für Jahr einen finanziellen kraftakt. Während bei G 8 und dem Projekt Ganztagsschule massive Zuschüsse von Bund und Land abgerufen werden können, müssen laufender Bauunterhalt und notwendige Sanierungsmaßnahmen nahezu ausschließlich aus dem Stadtsäckel finanziert werden. “Eine Mammutaufgabe, denn angesichts der vielen Bildungseinrichtungen, die Bayreuth aufzuweisen hat, ist eine Atempause beim sommerlichen Sanierungsmarathon nicht in Sicht”, so OB Dr. Hohl. Dennoch: Die Stadt stelle sich den hiermit verbundenen Aufgaben gerne, da es letztlich um Investitionen in die Qualitäten des Bildungs- und Wirtschaftsstandorts gehe. “Eine echte Zukunftsaufgabe eben”, so der Oberbürgermeister.

Für das städtische Hochbauamt, in dessen Regie die Planung und Realisierung der teilweise in mehrjährigen Programmen verankerten Renovierungsarbeiten angegangen wird, ist die Ferienzeit daher immer auch Sanierungszeit. Aufwendige Arbeiten an den Schulgebäuden, die nur dann in Angriff genommen werden können,  wenn nicht unterrichtet wird, fallen eben ausschließlich in die Sommerferien.

2,8 Millionen Euro gibt die Stadt in diesen Wochen für die Bausubstanz der Schulen aus. Sechs größere Projekte mit einem Volumen von über einer Million Euro beschäftigen die Handwerker dabei besonders:

Kunsteisstadion: Hier wird momentan eine turnusmäßig anstehende Begutachtung der Statik vorgenommen, eine neue Beschallungsanlage eingebaut und der chemische Holzschutz erneuert (150.000 Euro.).

Gymnasium Christian Ernestinum: Der Keller des Gebäudes wird abgedichtet. Außerdem erhält die Schule in einem 2. Bauabschnitt ein Wärmedämm-Verbundsystem (145.000 Euro).

Jean-Paul-Schule: Sanierung der Sanitäranlagen und Erneuerung der Heizung (220.000 Euro).

 Fachoberschule: Sanierung der Fassade im 1. Bauabschnitt und Erneuerung der elektrischen Anlage (130.000 Euro).

Graf-Münster-Gymnasium: Sanierung der WC-Anlagen und Austausch der Heizkörper-Thermostatventile (190.000 Euro) sowie Umbaumaßnahmen im Altbau.

Schule St. Georgen: Generalsanierung der Elektroinstallation im Westbau und Erneuerung der Heizungsregelung (180.000 Euro).