Stadt Bayreuth

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25.02.2011

Schokofabrik: Kooperation mit Verein Kulturkraft kommt nicht zustande

Stadt Bayreuth hält am Ziel eines Freizeit- und Kulturtreffs für junge Menschen fest und sucht nun neue Partner

Die SchokofabrikDie Planungen der Stadt Bayreuth, in der ehemaligen Schokofabrik im Bayreuther Stadtteil Insel ein Freizeit- und Kulturzentrum für junge Menschen entstehen zu lassen, haben einen Rückschlag erlitten. Nach intensiven, monatelangen Verhandlungen hat die Stadt die Zusammenarbeit mit dem als Kooperationspartner vorgesehenen Verein Kulturkraft e.V. im Hinblick auf einen Ausbau der Schoko eingestellt. Die Stadt bedauert diese Entwicklung, hält aber unverändert an ihrer Absicht fest, in der Schoko Angebote der Jugendkultur und des Sports zu realisieren.

Eine Einigung war nach Angaben des Rathauses letztlich nicht möglich, weil die Nutzungsvorstellungen des Vereins Kulturkraft im Gebäude der Schokofabrik nicht vollständig umsetzbar und genehmigungsfähig sind.

Ausgangslage für eine Reaktivierung der Industriebrache Schoko war und ist es aber, eine genehmigungsfähige Zwischennutzung für Jugendkultur- und Sportangebote im Stadtteil St. Georgen zu schaffen. Von Anfang an war dabei die Eigeninitiative und aktive Mithilfe von interessierten Jugendlichen beim Instandsetzen des Gebäudes ein Bestandteil der finanziellen Förderung der Maßnahme durch die Regierung von Oberfranken. Denn die angestrebte Ertüchtigung der Schoko wird als logische Fortführung der in der Vergangenheit dort stattgefundenen Aktivitäten zur Schaffung eines Winterquartiers für die Skater gesehen, die derzeit nur die Skateanlage Schanz im Freien nutzen können.

Die Stadt Bayreuth hält mit Blick auf einen sinnvollen Ausbau der Jugendhilfestruktur an ihrem Vorhaben fest, die Schokofabrik so weit instand zu setzen, dass darin Angebote der Kultur und des Sports für junge Menschen gemacht werden können. Dazu wird die Stadt nun mit weiteren potentiellen Partnern das Gespräch suchen.