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04.05.2015

Schülerempfang im Neuen Rathaus

Müll auf den Spielplätzen, zu schnelle Autofahrer und größere Pausenhöfe sind die diesjährigen Themen
Müll auf den Spielplätzen, zu schnelle Autofahrer und größere Pausenhöfe – das sind nur drei der Themen, die beim diesjährigen Schülerempfang im Neuen Rathaus von den Jugendlichen angesprochen wurden. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe hat Schülerinnen und Schüler zwischen sechs und 14 Jahren zu einem Empfang in den Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses eingeladen. Wie schon in den vergangenen Jahren bekommt jede Bayreuther Schule die Möglichkeit, mit jeweils vier Schülern an der Veranstaltung teilzunehmen.

Schülerempfang im Rathaus

Zu Beginn des Empfangs berichtete Merk-Erbe von den in 2014 vorgebrachten Wünschen, die im Laufe des Jahres erfüllt werden konnten. So wünschte sich Johanna von der Alexander-von-Humboldt-Realschule zum Beispiel mehr Abenteuerspielplätze wie den am Meranierring. Ein Wunsch, den es schon länger gab und der im Juni 2014 zumindest teilweise erfüllt werden konnte: Da fand die offizielle Übergabe des Aktivspielgeländes Neue Heimat an die Kirchengemeinde Nikodemuskirche statt. Dieser Spielplatz wurde größtenteils durch Haushaltsmittel der Stadt Bayreuth finanziert. Analog zum Abenteuerspielplatz der Stadt Bayreuth am Meranierring können hier eigene Holzhütten errichtet und die modellierten Erdhaufen für alle möglichen Outdoor-Aktivitäten genutzt werden. Der angrenzende Bolzplatz ist eine gute Ergänzung und die in der Nachbarschaft tätigen Vereine bieten darüber hinaus attraktive Sportmöglichkeiten an.

Ebenfalls 2014 wünschte sich Marie von der Grundschule St. Johannis ein Buswartehäuschen am Eichelberg, damit die Schülerinnen und Schüler, die tagtäglich vom Eichelberg mit dem Bus in die Schule gefahren werden, nicht mehr im Regen stehen müssen. Inzwischen gibt es ein solches Bushäuschen. Es wurde im September eingeweiht.

Der von Nina aus der Grundschule Laineck geäußerte Wunsch, einen Aufzug für Rollstuhlfahrer an der St. Georgen-Schule einzubauen, deckte sich mit den Planungen des Bauamts. Im Rahmen der Umbaumaßnahmen wurde dieser Aufzug eingebaut und bereits in Betrieb genommen.

Beim diesjährigen Schülerempfang gab es neben viel Dank für die Stadt für bereits erfüllte Wünsche vor allem auch Vorschläge und Wünsche, die es jetzt aufzuarbeiten gilt. Dazu gehören unter anderem ein größerer Pausenhof für die Birkenschule, eine Einzäunung der Spielwiese der Jean-Paul-Schule, eine Tischtennisplatte auf dem Spielplatz in der Hohlmühle, mehr naturnahe Spielplätze, öffentliche Grillflächen im Stadtgebiet und mehr Sitzmöglichkeiten für den Pausenhof der Albert-Schweitzer-Schule. Außerdem beschwerten sich die Kinder darüber, dass viele Jugendliche die Spielplätze mit Flaschen und Co. verschmutzen und die Autofahrer vor allem in der Hohlmühle und in Laineck viel zu schnell unterwegs sind.